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In Waldbröl sind die Masern ausgebrochen

Gefahr durch Ansteckung : In Waldbröl sind die Masern ausgebrochen

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch vor Ort die Impfpässe der Schüler und Lehrer kontrolliert und Masernimpfungen bei unklarem Impfstatus angeboten.

In der Stadt Waldbröl sind sechs Kinder im Alter zwischen zwei und 16 Jahren an den Masern erkrankt. Drei der betroffenen Kinder haben in der ansteckungsfähigen Zeit noch zwei weiterführende Schulen in Waldbröl besucht: das Hollenberg-Gymnasium und die Städtische Realschule. Die in den drei Klassen betroffenen Kontaktpersonen werden über die jeweiligen Schulen im Auftrag des Gesundheitsamtes des Oberbergischen Kreises informiert. Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch vor Ort die Impfpässe der Schüler und Lehrer kontrolliert und Masernimpfungen bei unklarem Impfstatus angeboten. „Personen die nicht, oder nicht ausreichend geimpft sind, oder die Masern nicht nachweislich durchgemacht haben, müssen zum Schutz der Allgemeinheit von der Schule ausgeschlossen werden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises.

Die Masern seien eine hochansteckende, ernst zu nehmende Infektionserkrankung, die gravierende Spätschäden mit Todesfolge verursachen können. „Personen die nicht durch zweimalige Impfung oder durchgemachte Erkrankung eine Immunität gegen die Masern aufweisen, haben bei unmittelbarem Kontakt zu einem Erkrankten ein extrem hohes Risiko, selber krank zu werden“, warnt der Kreis.

Deshalb ruft das Gesundheitsamt alle Bürger dazu, auf den eigenen Impfschutz und den der Familie anhand des Impfpasses zu kontrollieren. „Im Zweifelsfall sollten Sie sich ärztlich beraten lassen“, raten die Fachleute vom Kreis – Kontakt: Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises, Tel. 02261 88-5305.

Weitere Informationen zu Masern finden Interessierte auch im Internet.
www.infektionsschutz.de
www.rki.de

(rue)