In Hückeswagen wurden bereits 1350 Briefwahlanträge gestellt

Europawahl : Bereits 1350 Briefwahlanträge gestellt

Im Wahlbüro der Stadt im Bürgerbüro herrscht viel Betrieb vor der Europawahl.

Als am 25. Mai 2014 das Europaparlament neu gewählt wurde, nutzten in Hückeswagen etwa 1200 Wahlberechtigte die Möglichkeit, ihre Stimme schon vorab per Briefwahl abzugeben. „Damals gab’s am gleichen Tag aber auch die Kommunalwahl“, erinnert sich Ursula Thiel von der Stadtverwaltung, die seit mehr als 20 Jahren die Wahlen in der Schloss-Stadt organisiert. Daher ist die aktuelle Zahl von 1350 Briefwahlanträgen bis Dienstagvormittag fast schon rekordverdächtig – und möglicherweise ein Indiz dafür, dass die Wahlbeteiligung bei der Europawahl am kommenden Sonntag, 26. Mai, höher sein wird. Vor fünf Jahren lag sie in Hückeswagen bei 48,2 Prozent, 2009 sogar nur bei 43 Prozent. Bei den beiden vorigen Wahlen zum Europaparlament hatte demnach nicht einmal die Hälfte der Wähler ihre Stimme abgegeben.

Bis Freitag, 24. Mai, 18 Uhr, kann im Wahlamt der Stadt im Bürgerbüro, Bahnhofsplatz 14, noch die Briefwahl beantragt werden – das geht mit der Wahlbenachrichtigungskarte oder über den Online-Wahlschein auf der Internetseite der Stadt, www.hueckeswagen.de. Die Unterlagen werden anschließend nach Hause geschickt, können dort ausgefüllt und dann kostenfrei wieder an die Stadt Hückeswagen geschickt werden. Auch können sie in die Briefkästen am Schloss und am Bürgerbüro geworfen werden. Die meisten Briefwähler kommen jedoch mit ihrer Wahlberechtigungskarte direkt ins Bürgerbüro und wählen dort.

„Am Samstag und Sonntag, 25./26. Mai, ist eine Briefwahl jedoch nur noch bei einer plötzlichen Erkrankung möglich“, stellt Ursula Thiel klar. Die Unterlagen dafür können bis Sonntag, 15 Uhr, von einer Vertrauensperson im Wahlamt abgeholt werden. Allerdings müssen dafür ein ärztliches Attest und eine Vollmacht vorgelegt werden.

Am Wahlabend werden die Ergebnisse aus Hückeswagen und den anderen oberbergischen Kommunen wieder im Foyer unterhalb des Bürgerbüros mittels Beamer auf eine Leinwand projiziert. Ab 18 Uhr sind Beamer und Fernseher eingeschaltet.

(büba)
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