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In Hückeswagen sind BEW-Mitarbeiter wieder den Gaslecks auf der Spur

Hückeswagen : BEW-Mitarbeiter sind wieder den Gaslecks auf der Spur

Um einen möglichen Gasaustritt aufzuspüren, sind in den kommenden drei Wochen wieder Mitarbeiter der BEW im Stadtgebiet unterwegs.

Es sieht kurios aus, was der BEW-Mitarbeiter hinter sich her zieht: eine Kunststoffplatte, befestigt an einer Achse mit zwei Rädern, das Ganze wiederum ist an einer langen Stange festgemacht. Dabei handelt es sich um ein geeichtes Messgerät, das die Bodenluft und alle darin enthaltenen Gase aufsaugt. Mit diesem Arbeitsgerät sind die Gas-Spürer der Bergischen Energie- und Wasser-GmbH ab kommendem Montag, 8. Juli, wieder in Hückeswagen unterwegs, um Erdgas- und unterirdische Hausanschlussleitungen zu überprüfen. „Die Maßnahmen werden routinemäßig jährlich bei Hochdruckleitungen und bei Mitteldruckleitungen und Hausanschlüssen im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt“, teilt BEW-Sprecherin Sonja Gerrath mit.

Das Prüfteam besteht aus Mathias Mummert, der als sogenannter Lotse das komplette Leitungsnetz der BEW auf einem Tablet einsehen kann, und Thomas Kühnholz, dem eigentlichen Gas-Spürer. „So werden auch geringste Mengen von Methan, dem Hauptbestandteil des Erdgases, aufgespürt“, versichert Sonja Gerrath. Da die Leitungen mit empfindlichen Messgeräten oberirdisch begangen werden, müssen die BEW-Mitarbeiter eventuell auch auf private Grundstücke.

Für die Arbeiten in der Schloss-Stadt werden etwa 20 Arbeitstage benötigt und dauern voraussichtlich bis Ende Juli. „Die Monteure haben ihren Dienstausweis dabei“, versichert die Sprecherin. Wer dennoch skeptisch ist, kann sich an den Energieversorger wenden unter Tel. 02267 686818.

Info Die BEW versorgt derzeit in Hückeswagen, Kürten, Wermelskirchen und Wipperfürth 26.478 Gasgeräte über 835 Kilometer Gasleitungen mit Erdgas.

(büba)