Hückeswagen: In Hückeswagen muss niemand draußen erfrieren

Hückeswagen: In Hückeswagen muss niemand draußen erfrieren

Es gibt sie nicht nur in Großstädten, sondern auch im kleinen Hückeswagen: Menschen, die ohne Dach über dem Kopf sind. Aber es sind sehr wenige, die auf der Straße leben, weil sie keine Wohnung und auch weder Freunde noch Familie haben, die sie zumindest vorübergehend bei sich aufnehmen könnten. Im Winterhalbjahr und bei den eisigen Temperaturen der zurückliegenden Wochen muss jedenfalls in Hückeswagen niemand draußen erfrieren: Das unterstrich Bürgermeister Dietmar Persian auf Anfrage von Christian Schütte (CDU) in der Ratssitzung.

Zwar hält die Stadt keine Obdachlosen-Unterkünfte vor und auch keine Notschlafstellen, letztlich wird dafür aber auch kein Bedarf gesehen. Wenn tatsächlich einmal Wohnungslose in der Schloss-Stadt erkennbar auf Hilfe angewiesen sind, werden sie laut Persian in entsprechenden Unterkünften in den Nachbarstädten Radevormwald und Remscheid untergebracht, vereinzelt auch in einem städtischen Haus auf dem Fürstenberg. Aktuell sei ein Obdachloser vor Tagen als Notfall in der Asylbewerber-Unterkunft in Scheideweg aufgenommen worden, berichtete Michael Kirch als zuständiger Fachbereichsleiter im Rathaus.

(bn)