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Hückeswagen: In Altenheimen wird jeder Bewohner befragt

Hückeswagen : In Altenheimen wird jeder Bewohner befragt

Der Zensus 2011 umfasst insgesamt drei Daten-Erhebungen. Das stellt Ilona Bruckner als Leiterin der Erhebungsstelle beim Kreis klar. Im Einzelnen sind das: Die Befragungen bei den Haushalts-Stichproben; die vom Land aus gesteuerte Gebäude- und Wohnungszählung, bei der alle Eigentümer von Immobilien angeschrieben werden und die gestellten Fragen beantworten müssen; und schließlich die so genannte Erhebung in Sonderbereichen wie Altenheimen, Behinderten-Wohnheimen oder auch in Notunterkünften.

"Alle Sonderbereiche nach dieser Definition werden auch in Hückeswagen besucht", kündigt Ilona Bruckner an. Dafür seien zwei Interviewer speziell geschult worden. Sie müssen alle Bewohner zum Beispiel im Johannesstift als größtem Altenheim am Ort befragen, Stichproben reichen in diesem Fall nicht aus. In Behinderten-Wohnstätten wie dem "Haus Drei Birken" werden die Betreuer stellvertretend für die Bewohner befragt.

Bei der Stichproben-Befragung von Haushalten sind 30 örtliche Erhebungsbeauftragte im Einsatz. Die Befragungsquote liegt bei 19,9 Prozent der Einwohner in Hückeswagen – und damit über der Quote im gesamten Oberbergischen Kreis (16,2 Prozent).

www.zensus2011.de

(RP)