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Impfangebot für weitere Personen auch aus Hückeswagen

Hückeswagen in der Corona-Pandemie : Impfangebot für weitere Personen

Bisher gab’s kreisweit 88.680 Impfungen – 67.968 Erst- und 20.712 Zweitimpfungen. Laut Impfverordnung kann nun weiteren Personen der Priorisierungsstufe 2 ein Impfangebot gemacht werden.

Die Impfkampagne gegen das Coronavirus nimmt kreisweit an Fahrt auf. Die Zahl der Schutzimpfungen steigt kontinuierlich. Bisher wurden 88.680 Impfungen durchgeführt – 67.968 Erst- und 20.712 Zweitimpfungen. Laut Impfverordnung kann nun weiteren Personen der Priorisierungsstufe 2 ein Impfangebot gemacht werden. Bisher sah das Land die Impfung vorerkrankter Personen aus dieser Gruppe in den Arztpraxen vor. Ab Freitag, 30. April, ist eine Impfung auch in den Impfzentren möglich – Terminbuchung ab 8 Uhr über Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein unter www.116117.de oder über die kostenfreie Servicehotline Tel. 0800 11611701. Zum Einsatz kommen die Impfstoffe Moderna und BioNTech, eine Wahlmöglichkeit besteht nicht.

Wer über www.obk.de/imfptermin den Antrag auf eine Impfung im Impfzentrum gestellt hat, muss sich nicht erneut anmelden. Ab Freitag besteht für vorerkrankte Personen der Priorisierungsstufe 2 nicht mehr die Möglichkeit, sich über diese Homepage zu registrieren. Der Nachweis einer Vorerkrankung erfolgt über eine formlose Bescheinigung eines Arztes, die beim Impftermin vorgelegt werden muss.

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  • Klaus Eckl⇥Foto: Kreis
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Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 sind Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung, Personen nach Organtransplantation, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression, Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen, Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung, Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen, Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, Personen mit chronischer Nierenerkrankung, Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40). Partnerbuchungen sind aufgrund technischer Voraussetzungen nicht mehr möglich.

Der Bund hat dem Land eine Lieferung von 48.000 Impfdosen der Firma Johnson & Johnson angekündigt. Damit sollen wohnungs- und obdachlose Personen geimpft werden, da dieser Impfstoff nur einmal verimpft werden muss. Zudem wird Beschäftigten in Gemeinschaftsunterkünften für Wohn- und Obdachlose ein Impfangebot gemacht. 1300 Impfdosen werden nach Oberberg geliefert. „Der Kreis steht bereits im Austausch mit den Sozialämtern“, berichtet Felix Ammann, Leiter des Impfzentrums. Pro Kommune werde ein mobiles Team zunächst einmalig Impfungen anbieten. Auch die Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte würden über mobile Impfteams versorgt. Außerdem hat sich der Kreis für die Impfung der Lehrer eingesetzt. Das Land ermöglicht ab Freitag, Personen an weiterführenden Schulen im Zuge von Restdosen eine Impfung anzubieten.
www.obk.de/impftermin