Sparkassen-Fusion in Hückeswagen und Radevormwald Michael Otto leitet die beiden Regional-Filialen der KSK

Hückeswagen/Wipperfürth · Durch die Fusion erhalten die Mitarbeiter in Hückeswagen und Radevormwald einen neuen Chef – und die Kunden im oberbergischen Norden einen neuen Ansprechpartner. Die Teams bleiben aber erhalten.

Manuel Peters, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln, stellt Michael Otto (l.) als neuen Leiter der Regional-Filialen Radevormwald und Hückeswagen vor.

Manuel Peters, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln, stellt Michael Otto (l.) als neuen Leiter der Regional-Filialen Radevormwald und Hückeswagen vor.

Foto: KSK

Auf den Kontoauszügen ist die Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen bereits Geschichte – dort steht Kreissparkasse Köln (KSK). Kein Wunder, denn rechtlich – und rückwirkend zum 1. Januar – wurde am 1. August der Zusammenschluss der beiden Sparkassen vollzogen. Dabei fusionierten die zweitgrößte Sparkasse Deutschlands mit fast 120 Filialen und rund 3100 Beschäftigten und „Deutschlands schlechteste Sparkasse“ – diesen unrühmlichen Titel hatte die Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen im Juli 2021 von „Finanz-Szene.de“, einem Newsletter für die deutsche Banken- und Fintech-Branche, erhalten. Für das Wochenende steht nun der technische Zusammenschluss an, wenn Konten, Online-Banking-Zugänge und weitere Systeme umgestellt werden (unsere Redaktion berichtete).

„Die beiden Sparkassen haben in den letzten Monaten umfängliche Vorbereitungen getroffen, damit dieser Prozess für die Kundinnen und Kunden so wenig wie möglich spürbar ist“, teilte Michael Schwarz von der Pressestelle der KSK mit. Dabei seien die wichtigsten Funktionen das Bezahlen mit der Karte und das Geldabheben am Automaten. „Wir gehen davon aus, dass ein großer Teil dieser Vorgänge auch am Umstellungswochenende reibungslos funktionieren wird“, versicherte er. Zeitweilige Einschränkungen, mit Schwerpunkt am Samstag, könnten jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wer eine Kreditkarte besitzt, kann diese durchgängig wie gewohnt nutzen, bestätigte Schwarz. Das Online-Banking und die Sparkassen-App sollten ab Sonntagabend wieder zur Verfügung stehen.

„Hinter den Kulissen wachsen die beiden Häuser in vielen Bereichen allerdings schon seit längerem fließend zusammen“, heißt es in einer Mitteilung der KSK-Pressestelle. So wurde für die beiden Regional-Filialen in Radevormwald und Hückeswagen mit Michael Otto eine neue Leitung gefunden. Seit einigen Wochen bereite sich der 46-Jährige vor Ort auf die künftige Aufgabe vor. „Für die Kundinnen und Kunden aus Radevormwald und Hückeswagen bleiben die vertrauten Ansprechpersonen in den Filialen vor Ort“, versichert Gunter Derksen, Regionalvorstand Rhein-Berg und Oberberg der Kreissparkasse Köln. „Darüber hinaus werden wir beide Teams in den kommenden Monaten sukzessive personell verstärken.“ Er freue sich, mit Otto eine erfahrene Führungskraft gewinnen zu können, die die künftige Mannschaft lenken werde.

Als langjähriger Leiter der Vermögens- und Privatkundenberatung der KSK in Wipperfürth ist Otto im oberbergischen Norden fest verwurzelt. Der ausgebildete Bankkaufmann und studierte Sparkassenbetriebswirt ist bereits seit mehr als 25 Jahren bei der Kreissparkasse beschäftigt, darunter seit 2011 in leitenden Funktionen in Wipperfürth. Die beiden Filialen Radevormwald und Hückeswagen wurden bislang in Personalunion durch den Vorstand der Sparkasse mitgeleitet und erhalten mit Otto nun einen verantwortlichen Ansprechpartner direkt vor Ort. Organisatorisch werden die beiden Regional-Filialen an die Regionaldirektion Wipperfürth der KSK angebunden, die von Manuel Peters geleitet wird.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und das neue Team“, versichert Otto. „Zum Start werden wir die Kundinnen und Kunden bei einem Aktionstag willkommen heißen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, uns am 21. August in den beiden Filialen zu besuchen.“

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