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Hückeswagener sammeln im Regen Ideen für die Wupperauen

Integriertes Stadtentwicklungskonzept : Hückeswagener sammeln im Regen Ideen für die Wupperauen

Zur dritten Raumerlebnisaktion kamen 15 Bürger. Nach Bahnhofsplatz und Islandstraße ging es in die Wupperauen. Auch hier stand wieder die bewusste Wahrnehmung der Örtlichkeit im Mittelpunkt.

Die Hückeswagener sind hart im Nehmen: Obwohl es am Mittwochnachmittag Bindfäden regnete, waren auch zur dritten Raumerlebnisaktion etwa 15 Bürger gekommen. Nach Bahnhofsplatz und Islandstraße ging es dieses Mal in die Wupperauen. Auch hier stand wieder die bewusste Wahrnehmung der Örtlichkeit im Mittelpunkt, sagte Stephanie Kemper vom Bü­ro Stadt- und Re­gio­nal­pla­nung Dr. Jan­sen aus Köln, das von der Stadtverwaltung mit der Konzipierung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) beauftragt wurde.

Die Teilnehmer waren sich einig: „Die Wupperauen sind ein echtes Kleinod“, sagte Horst Fink, Orstvorsitzender der Hückeswagener SPD. Das sahen auch Matthias Müssener und Karin Gärtner so. „Die Wupperauen haben auf jeden Fall Potenzial, aber man müsste die Leute noch ein bisschen mehr darauf stoßen“, sagte der Hückeswagener. „Im Moment ist das tatsächlich noch ein wenig verschenkt.“ Karin Gärtner sagte: „Schön wäre vielleicht, die doch sehr große Rasenfläche mit Gittersteinen im Boden zu versehen, so dass man sie gut überqueren kann.“ Beide Hückeswagener waren sich einig, dass auch fest installierte Kinderspielgeräte auf der großen Wiese ihren Platz finden sollten.

Fink ergänzte: „Auch einen Bouleplatz könnte ich mir gut vorstellen. Dafür würde die SPD auch auf jeden Fall eine Spende geben.“ Der Politiker wünschte sich zudem eine hundefreie Wiese. Und einen besseren Übergang in die Altstadt. „Das muss man ganz klar sagen – der wurde bei der Planung vergessen. Vor allem für die Radfahrer.“

Ursula Mölders vom Planungsbüro hatte bei der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses am Dienstagabend im Heimatmuseum den bisherigen ISEK-Stand vorgestellt. Thema waren dabei auch die Raumerlebnisaktionen. „Ich bin positiv überrascht, dass immer viele Bürger mit dabei waren“, sagte Mölders. Sie wage auch einen entsprechenden Blick nach vorne: „Nach den Sommerferien wird es einen Expertencheck geben, in dem auch die Kosten kalkuliert werden. Im November werden wir dann die Planungen zum Abschluss bringen“, sagte Mölders.

Bürgermeister Dietmar Persian freute sich ebenfalls sehr über die rege Beteiligung. „Es zeigt, dass die Hückeswagener in ihrer Stadt etwas nach vorne bringen und verändern wollen“, sagte er.

Info Der vierte Termin der Raum-Erlebnisaktionen findet am Montag, 27. Mai, 17 Uhr, statt. Treffpunkt ist dann im Stadtpark an den Entenhäuschen.