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Hückeswagen: Hückeswagener lassen Nähmaschinen rattern

Hückeswagen : Hückeswagener lassen Nähmaschinen rattern

Jetzt gilt's: Bei der Aktion "WDR 2 für eine Stadt" tritt heute Hückeswagen an. Die Bürger der alten Tuchmacherstadt müssen ein 100 Quadratmeter großes Riesentuch nähen. Fünf Punkte können sie dafür einheimsen.

Ab 16 Uhr kämpft Bürgermeister Uwe Ufer um zehn weitere Punkte. Hückeswagen braucht die volle Punktzahl, um zu gewinnen, denn die Konkurrenten Attendorn und Lippstadt haben bereits das Maximalergebnis von 15 Punkten erzielt. WDR 2 verschenkt sich sozusagen selbst: Am 24. Mai kommt der Sender in die Siegerstadt und macht von dort einen Tag lang Programm - bis zum großen Live-Konzert am Abend.

Zwischen Sturmböen und in strömendem Regen hatte WDR-Moderator Matthias Bongard um kurz nach zehn auf dem Etapler Platz die Aufgabe bekannt gegeben. Nach kurzer Beratung der Verantwortlichen war klar: In der Realschule sollte das große Werk geschafft werden. "Die haben genügend Nähmaschinen", sagte Markus Beeh, Geschäftsführer des Stadtmarketings. Gesagt - getan: Schon eine halbe Stunde später ratterten an der Kölner Straße die Nähmaschinen.

Kein einzelnes Stück des Mega-Tuchs darf größer als ein Bettlaken sein. In der Aula der Realschule hat sich mittlerweile Optimismus breitgemacht: Auf dem Boden stapeln sich die Textilien kniehoch, ein Stoff-Stadtwappen aus dem Rathaus soll in die Mitte des Gemeinschaftslappens genäht werden. Um 15 Uhr muss das Riesentuch fertig sein. Dann wird auf dem Etapler Platz nachgemessen, ob Hückeswagen die fünf Bürgerpunkte einfährt.

(RP)