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Hückeswagener Kolpingjugend nimmt am Stadtradeln teil

Fit und aktiv in Hückeswagen : Hückeswagener erradeln 14.228 Kilometer

Seit Samstag beteiligt sich auch die Kolpingjugend an der Aktion Stadtradeln für ein besseres Klima.

Seit Samstag läuft auch in Hückeswagen wieder die Aktion Stadtradeln. Alle Hückeswagener sind bis Freitag, 17. Juli, dazu aufgerufen, möglichst viele Kilometer für ein gutes Klima zu erradeln. Und das tun sie mit großer Begeisterung, berichtet die Tourismusbeauftragte der Stadt, Heike Rösner. Derzeit liegt die Schloss-Stadt mit 14.228 Kilometern auf Platz zwei der Rangliste, dicht hinter Spitzenreiter Wipperfürth mit 15.072 Kilometer. Mit großem Abstand folgen Gummersbach (8316 Kilometer), Radevormwald (4894 Kilometer), Wiehl (3326 Kilometer) und Morsbach (1380 Kilometer).

In Hückeswagen mit dabei ist auch die Kolpingsfamilie, die auf Initiative von Felix Schönhaber ein Team angemeldet hat. „Felix radelt selbst sehr viel, er hat uns dazu motiviert“, sagt Katharina Mehnert aus dem Leitungsteam der Kolpingjugend. Es sei eine gute Motivation, mal wieder öfter aufs Fahrrad zu steigen. „Wir haben uns am Freitag angemeldet und hatten direkt sieben Mitglieder. Ich hoffe noch auf ein paar Mitradler mehr, aber es hat ja auch gerade erst angefangen.“

Christoph Steiner, ebenfalls im Leitungsteam, zeigt sich ebenfalls begeistert von der Aktion. „Ich hoffe, dass der Wettbewerbsgedanke einige Leute zu Kilometerfressern werden lässt“, sagt er und lacht. Mit seiner kleinen Stieftochter Neele ist er auch schon die ersten Kilometer gefahren. Die Fünfjährige steigt ganz selbstbewusst in die Pedale. „Ich kann auch schon Berge runterfahren“, sagt sie. Gute Voraussetzungen im Bergischen Land. In Zeiten von Corona, in denen viele Menschen nicht in Urlaub fahren, ist es auch eine kleine Art des Sommerurlaubsersatzes. „Ich habe aber seit Corona auch gemerkt, dass ich viel öfter Fahrrad fahre“, sagt Katharina Mehnert. Sie arbeite in Wipperfürth und fahre oft mit dem Fahrrad in die Nachbarstadt. „Über die Trasse geht das prima, und ich brauche auch nicht viel länger als mit dem Auto. Ich habe mir jetzt auch ein neues Fahrrad gekauft – das Stadtradeln war nun zwar nicht der Anlass, aber doch eine Motivation, es jetzt auch verstärkt zu nutzen.“

Große Ziele für die drei Wochen Stadtradeln habe sie sich nicht gesetzt. „Wir fangen jetzt einfach mal an, mal sehen, wie weit wir kommen. Vielleicht ist es ja auch wie bei der Wanderaktion – da waren auch 1000 Kilometer das Ziel, und dann sind wir irgendwo bei 6280 Kilometern gelandet“, sagt Katharina Mehnert. Daran könne man sehen, dass man einfach mitmachen müsse. „Jeder Kilometer zählt“, betont Steiner. „Und wenn wir dieses Mal nur weiter hinter landen – dann steigern wir uns eben im nächsten Jahr“, sagt Katharina Mehnert und lacht.

Das Mitmachen sei ganz einfach, vor allem mit der App, die man sich aufs Handy herunterladen könne. „Die Handhabung ist wirklich einfach, man muss einfach nur beim Losfahren auf Start klicken und die Strecke wird aufgezeichnet“, sagt Katharina Mehnert. Außerdem könne man sich mittels der Chatfunktion ganz einfach und spontan zu Radtouren verabreden. „Da überlegen wir im Vorstand der Kolpingjugend gerade, ob und wie wir das mit den Kindern und Jugendlichen nutzen können“, sagt Steiner. Gruppenstunden – und auch das monatliche Altpapiersammeln – seien wegen der Corona-Pandemie leider nach wie vor nicht möglich. „Da wäre ja eine Radtour vielleicht eine Alternative. Aber das müssen wir noch genau abklären, ob das möglich ist“, sagt Katharina Mehnert. Sie sei übrigens immer mit Helm unterwegs – und würde das auch jedem anderen empfehlen. „Das ist einfach viel sicherer – und es kann so schnell etwas passieren“, sagt sie. Weitere Infos im Internet.
www.stadtradeln.de/hueckeswagen

(wow)