Hückeswagener Jäger trauern um Peter Odenthal

Nachruf : Hückeswagener Jäger trauern um Peter Odenthal

Der ehemalige Obmann für den „Lernort Natur“ und für die „Rollende Waldschule“, Peter Odenthal, ist am vergangenen Dienstag plötzlich und unerwartet im Alter von 76 Jahren gestorben.

Trauer bei den Hückeswagener Jägern: Wie Hegeringleiter Johannes Meier-Frankenfeld am Donnerstagnachmittag mitteilte, ist der ehemalige Obmann für den „Lernort Natur“ und für die „Rollende Waldschule“, Peter Odenthal, am vergangenen Dienstag plötzlich und unerwartet im Alter von 76 Jahren gestorben. „Alle die ihn kannten, werden ihn als lieben und hilfsbereiten Jagdfreund vermissen“, schreibt Meier-Frankenfeld in einem Nachruf. Und weiter: „Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, Freunden und Bekannten. Sein Andenken werden wir in Ehren halten.“

Peter Odenthal wurde am 16. September 1942 geboren. Er war seit 39 Jahren Mitglied im Deutschen Jagdverband und seit 11. November 1997 auch Mitglied im Hegering Hückeswagen. „Im Revier Holte konnte er lange Jahre seiner jagdlichen Passion nachgehen“, berichtet Meier-Frankenfeld. Odenthal war seit 1998 im Hegering Hückeswagen als Obmann für den „Lernort Natur“ tätig. Die „Rollende Waldschule“ war nach Angaben des Hegeringleiters sein Steckenpferd. Jedes Jahr begleitete Odenthal mehr als 1000 Kinder aus 40 Schulklassen mit der „Waldschule“ in den Wald. „Seine Arbeit war einzigartig im Oberbergischen Kreis“, würdigt Meier-Frankebfeld die Verdienste des Hückeswageners.

Peter Odenthal wurde 2002 mit der Verdienstnadel des Landesjagdverbandes (LJV) in Bronze, 2010 mit der Verdienstnadel des Deutschen Jagdverbandes in Bronze, 2014 mit der Verdienstnadel LJV Silber und 2018 mit der Verdienstnadel des DJV in Silber ausgezeichnet. 2018 übergab Odenthal nach 19 Jahren sein Amt an die beiden jüngeren Hegeringmitglieder Hermann Janßen und Peter Braches. „Fast 20.000 Kindern konnte er sein Wissen über die in Feld und Flur lebenden Tiere vermitteln. Hierfür können wir nur Danke sagen“, schreibt Meier-Frankenfeld. Mit der Waldschule bot Odenthal viele Jahre einen Naturkunde-Unterricht der besonderen Art, der bei den Hückeswagener Mädchen und Jungen immer gut ankam. So vermittelte Odenthal den Schülern zum Beispiel, dass ein Rehbock ein Gehörn trägt, aber kein Geweih – und noch sehr viel mehr, was oft nicht einmal Erwachsene wissen. „Kein anderer hat so wertvolle praktische Öffentlichkeitsarbeit für die Jägerschaft geleistet wie Peter Odenthal“, hatte Peter Braches bei der Übergabe der „Rollenden Waldschule“ im August 2018 gesagt.

Die Trauerfeier für Peter Odenthal findet am übernächsten Montag, 18. März, 12 Uhr, im Kolumbarium in der Johanniskirche an der Kölner Straße 34 statt. Anschließend erfolgt die Beisetzung der Urne auf dem Friedhof.

Die Mitglieder des Hückeswagener Hegerings, die Peter Odenthal die letzte Ehre erweisen möchten, treffen sich um 11.45 Uhr vor der Johanniskirche.