1. NRW
  2. Städte
  3. Hückeswagen

Hückeswagener Helden der Corona-Krise: Busfahrer Dominic Föhlisch

Hückeswagener Helden in der Corona-Krise : Busfahrer halten Stellung hinterm Lenkrad

Die Busfahrer der OVAG halten den öffentlichen Nahverkehr aufrecht. Um Ansteckungen zu vermeiden, wurden besondere Schutzmaßnahmen eingeführt.

Wer kein Auto hat und zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren muss, ist oft auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Das gilt auch in der Corona-Krise. Die Oberbergische Verkehrsgesellschaft (OVAG) hält den Fahrbetrieb aufrecht – wenn auch momentan eingeschränkt. „Die Busse fahren derzeit nach dem Ferienfahrplan“, berichtet Dominic Föhlisch, der seit 2004 bei der OVAG als Fachkraft im Fahrbetrieb angestellt ist. Da die Schulen wegen der Corona-Pandemie geschlossen haben, sind auch keine Schulbusse zur Beförderung der Schüler nötig.

Im normalen Betrieb kommen sich im Bus viele Menschen nah, wobei der Busfahrer an erster Stelle steht und durch den Einstieg und Ticketverkauf den meisten zwischenmenschlichen Kontakt hat. Doch genau das muss derzeit unterbunden werden. Um die Busfahrer vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, sind die Fahrer mit Absperrband von den Fahrgästen getrennt. „Im Rahmen der Maßnahmen zur Einschränkung der Verbreitung des Coronavirus hat die OVAG den Einstieg an der Vordertür gesperrt und den Verkauf von Tickets im Bus eingestellt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Verkehrsgesellschaft.

  • An der Kleingartenanlage Busenbach httben Unbekannte
    Bürgermonitor in Hückeswagen : Mehr illegal entsorgter Müll wegen der Corona-Krise
  • Ein Kran verlädt Container am Bahnhof
    Kolumne Der Ökonom : Mehr Globalisierung hilft bei Corona
  • Wegen wegbleibender Übernachtungsgäste bieten mehrere Hotels
    Dehoga fordert Rettungspaket : „Homeoffice“-Angebote helfen Hotels kaum aus der Krise

Auch die eigenen Verkaufsstellen der OVAG, wie unter anderem der Betriebshof in Wipperfürth-Hämmern, wurden geschlossen. „Verkaufsstellen gibt es noch in Radevormwald und Marienheide“, fügt Föhlisch hinzu. Alternativ können Busfahrkarten über die elektronischen Kanäle in Form von Handy- oder Online-Tickets des VRS erworben werden. Diese Maßnahmen stoßen auf Verständnis. So berichtet der 38-Jährige von vielen verantwortungsbewussten Fahrgästen. „Sie halten auch im Bus Abstand“, hat Föhlisch festgestellt.

(heka)