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Hückeswagener „Heimwerkerprinzen“ produzieren YouTube-Videos

Was zwei Hückeswagener Kumpel in ihrer Freizeit so treiben : „Heimwerkerprinzen“ produzieren YouTube-Videos

Nach einem Floß, das im Mai fertig geworden ist, bauen die beiden Hückeswagener Leon Gräbner und Lukas Lehnhoff jetzt an einem Grubenhaus. Das Ganze wird dann auf der Onlineplattform YouTube dokumentiert.

Da sage mal noch einer, dass die Beschäftigung mit YouTube nur in Form des mehr oder minder ausgiebigen Ansehens der dort hochgeladenen Filme besteht. Leon Gräbner (Foto, r.) und sein Freund Lukas Lehnhoff (l.) sind Fans von Fynn Kliemann, der als „Der Heimwerkerking“ in rasant geschnittenen Videos diverse private Heimerker-Projekte umgesetzt hat. „Wir nennen uns, ironisch daran angelehnt, ‚Die Heimwerkerprinzen‘“, sagt der 19-jährgie Gräbner. Der Hückeswagener war vor gut einem Jahr auf die Idee gekommen, auch solche Videos zu produzieren. „Angefangen habe ich alleine, dann ist Lukas dazugekommen“, erzählt Gräbner. Als erstes Projekt haben die beiden jetzt ein Floß gebaut – und den Weg von der Idee zum fertigen Floß auf ihrem YouTube-Kanal auf witzige Weise in insgesamt sieben Videos dokumentiert.

Start des Projekts war vor etwa einem Jahr. „Wir haben direkt Wannen gekauft, auf denen das Floß später schwimmen sollte“, erzählt Lukas Lehnhoff. Der 18-Jährige hatte die Idee dafür gehabt. „Ich habe auf der Bever so ein Gummifloß gesehen und wollte auch so etwas haben“, berichtet er. Über die vergangenen Monate haben die beiden das Floß gebaut. „Es war natürlich auch ein wenig learning by doing, und es ist auch einiges schiefgegangen“, sagt Gräbner. Aber immerhin ist das Floß fertig geworden. Im Mai haben „Die Heimerwerkerprinzen“ ihr Werk erstmals zu Wasser gelassen. „Und es schwimmt“, sagt Lehnhoff zufrieden auf der Liegefläche, die einen grünen Kunststoffrasen bekommen hat.

Das nächste Projekt ist bereits in Angriff genommen: Gebaut wird ein Grubenhaus, also ein Haus im Boden. „Wir haben Wald auf unserem Grundstück, dort haben wir im Mai damit angefangen“, sagt Lehnhoff. Dabei würden sie jedoch – wie auch schon beim Floß – auf Elektrowerkzeuge verzichten und alles mit Schaufel, Hacke und Handsäge machen. „Gefilmt wird mit GoPro-Kameras, da die einfach am robustesten sind. Gerade im Wald müssen sie einiges aushalten“, betont Gräbner.

Wann die „Heimwerkerprinzen“ mit ihrem Grubenhaus fertig sein werden, wissen sie noch nicht. „Wir hatten uns, sehr sportlich, vor dem Sommer als Ziel gesetzt. Das hat nicht ganz geklappt“, sagt Gräbner lachend. Über den Fortschritt kann man sich jedenfalls auf YouTube informieren, denn dort wollen die beiden regelmäßig neue Videos einstellen.

Hinweis Link zum YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCOdWvEF2-oWhCJHsz6NqeGw