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Hückeswagener Fünftklässler: Letzte Gespräche an Haupt- und Realschule

Fünfte Klassen in Hückeswagen : Letzte Gespräche für Anmeldungen an Haupt- und Realschule

Wie groß die fünften Klassen der beiden weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2022/23 sein werden, steht wohl erst in ein paar Tagen fest. Klar ist, dass es an der Montanusschule eine Eingangsklasse geben wird, an der Realschule drei oder vier.

100-prozentig belastbar sind die Anmeldezahlen an der Hückeswagener Real- und der Montanus-Hauptschule noch nicht, sie geben aber immerhin eine „erste Wasserstandsmeldung“ an. Demnach wird die Realschule um die 90 Anmeldungen für die fünfte Klasse des kommenden Schuljahres 2022/23 haben, während die Montanusschule wohl wieder nur einzügig im Eingangsjahrgang sein wird. Das ergab eine Anfrage unserer Redaktion bei beiden Schulleitungen, nachdem die Kinder in der vergangenen Woche an den Schulen angemeldet werden konnten.

„Es läuft darauf hinaus, dass wir eine kleine fünfte Klasse haben werden“, berichtete Klaus Kruska von der Schulleitung der Montanusschule. Aktuell geht er von 18 oder 19 Fünftklässlern aus, darunter auch einigen Kindern aus Wermelskirchen. Allerdings gibt es noch ein paar Unwägbarkeiten. So werden heute, Dienstag, zusammen mit der Leitung der Realschule noch gut ein Dutzend Gespräch mit Eltern und deren Kinder geführt, die etwa nur eine eingeschränkte Realschul-Empfehlung haben. „Es gibt aber auch einige Eltern von Kindern mit Hauptschul-Empfehlung, die sich noch gar nicht gemeldet haben“, hat Kruska festgestellt.

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Ebenfalls nur einen groben Überblick über ihre Anmeldezahlen hat zurzeit die Realschule. „Wir hatten eine voll digitale Anmeldung angeboten“, berichtete der stellvertretende Schulleiter Thorsten Schmalt. Demnach könnte die Schule mit etwa 95 Fünftklässlern rechnen, darunter sind 45 aus Wermelskirchen. Einige Eltern waren coronabedingt aber in der Vorwoche nicht zur persönlichen Anmeldung in der Schule erschienen. Auch ist noch nicht klar, was mit den fünf der Realschule zugewiesenen Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf geschieht. Bei einer Anmeldezahl von 88/89 wird es für die Schulleitung schwierig. Denn dann muss entschieden werden, ob drei oder vier Eingangsklassen gebildet werden. Bei über 90 Anmeldungen geht‘s wohl in die Vierzügigkeit; dann könnte die Realschule vier Lehrerstellen ausschreiben, erläuterte Schmalt.

An den beiden Grundschulen wird es wohl jeweils drei Eingangsklassen geben, wie Annette Binder vom Schulamt der Stadt mitteilt: An der Löwen-Grundschule, die im Sommer in den Neubau im Brunsbachtal umziehen wird, wurden 80, für die Grundschule Wiehagen 61 Erstklässler angemeldet.