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Hückeswagener Frauengemeinschaft: Neustart mit Waffeln und Fundgrube

Katholische Frauengemeinschaft Hückeswagen : Neustart mit Waffeln und Fundgrube

Für die katholische Frauengemeinschaft von St. Mariä Himmelfahrt geht es endlich wieder mit Aktionen los. Die fleißigen Helfer sind für die Zukunft optimistisch gestimmt.

Zwei Jahre mussten etliche Veranstaltungen der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) wegen der Corona-Pandemie gestrichen werden. Darunter auch der beliebte Adventsbasar, der zuletzt nur unter dem Motto „Vorbestellen und Abholen“ angeboten werden konnte. Nun kehrt wieder etwas Normalität zurück: Am Sonntag lud die kfd bei strahlendem Sonnenschein zum Waffelessen vor das Gemeindehaus gegenüber der Pfarrkirche ein. Zusätzlich wurden gut erhaltene Haushaltsgegenstände, Spiele, Bilder und Bücher für kleines Geld verkauft.

„Wir sind froh, dass es wieder losgeht“, sagte die Vorsitzende der Ortsgruppe, Beate Knecht. Nach der Sonntagsmesse kam ein kräftiger Schwung an Besuchern, der sich an den hübsch dekorierten Tischen eine Waffel mit Milchreis schmecken ließ oder durch die Fundgrube stöberte. „Für eine Dame haben wir schon vor der Kirche eine Tasche mit ihren ausgesuchten Sachen gepackt“, freute sich kfd-Mitglied Beate Hoffmann. Sie wurde nicht müde, den Besuchern die diversen Gläser-Sets, Porzellanteller, Vasen, Kristallschüsseln und Bücher ans Herz zu legen. Immerhin sollten so viele Gegenstände wie möglich für den guten Zweck verkauft werden, damit nicht zu viel wieder verpackt und im Lager verstaut werden musste. Die Einnahmen aus der Fundgrube wanderten in den Spendentopf, mit dem die kfd mehrere Hilfsprojekte unterstützt. Den Erlös aus der Waffelstube möchte die kfd der Initiative „Weitblick“ spenden, „in der Hoffnung, dass es den Flüchtlingen aus der Ukraine zugutekommt“, sagte Beate Knecht. Die Kommunionkinder, die sich zum großen Teil beim Sternsingen engagiert hatten, waren zum Waffelessen eingeladen.

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Elisabeth Böhlefeld wurde beim Stöbern fündig. „So ein Engagement unterstützt man doch gerne“, sagte die Hückeswagenerin.

Mit der Wiederaufnahme der Aktivitäten starten die katholischen Frauen gleich voll durch. Am 11. Mai nahmen neun Personen an einer Stadtführung und Messe des Kreisdekanats in Reichshof-Denklingen teil. Am 19. Mai gab es nach der kfd-Messe am frühen Morgen zum ersten Mal wieder ein gemeinsames Frühstück. Noch bis Mittwoch findet jeweils um 17 Uhr die Bittprozessionen vor Christi Himmelfahrt statt. Weiter geht es am 30. Mai mit einer Wallfahrt nach Marienheide. „Wenn es wieder losgeht, dann auch gleich richtig“, sagte Beate Knecht und lachte.

Der große Ansturm blieb am Sonntag zwar aus, dennoch waren die fleißigen Helfer für die Zukunft optimistisch gestimmt. „Jeder kann entscheiden, was er mitmachen möchte“, betonte die Vorsitzende. Wenn sich genug Helfer finden, wird die kfd auch den Kottenbutter-Verkaufsstand der Gemeinde auf dem Altstadtfest betreiben. Und darauf freut sich nicht nur die kfd.