Hückeswagener FDP verleiht Liberalen Bürgerpreis an Berta Scheider

FDP würdigt das Ehrenamt: Liberaler Bürgerpreis geht an Berta Scheider

Die 79-Jährige vom Deutschen Roten Kreuz ist die 13. Preisträgerin der Hückeswagener FDP.

Die Würdigung des Ehrenamts fest im Blick hat seit Jahren die FDP Hückeswagen, so verleiht der Ortsverband seit 2006 den Liberalen Bürgerpreis. Jetzt hat sich der Ortsvorstand auf die Preisträgerin für 2018 geeinigt: Berta Scheider vom Deutschen Roten Kreuz erhält die 13. Auszeichnung der FDP und tritt damit in die Fußstapfen etwa von Carola Lepping, Gerda Franke, Horst Hellering oder Hella Krumm. Auch örtliche Institutionen wurden bereits ausgezeichnet – die DLRG, das Partnerschaftskomitee, der Bürgerbusverein und zuletzt 2017 die Freunde und Förderer der städtischen Jugendpflege Hückeswagen (der Preis wurde aber erst Anfang dieses Jahr vergeben).

„Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl ist, dass der Preis Personen verliehen werden soll, deren beispielhaftes Engagement es besonders verdient hat, herausgestellt zu werden“, erläutert der Ortsvorsitzende der Liberalen, Jörg Kloppenburg. Mit der Verleihung des Preises an Berta Scheider will die FDP deren besonderes ehrenamtliches Engagement im Dienste des DRK würdigen und ehren. Kloppenburg: „Frau Berta Scheider bringt sich nunmehr schon seit über 60 Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen im Dienste des Gesundheitswesens ein.“ Gerade das Gesundheitswesen sei auf ehrenamtliches Engagement von Menschen wie sie angewiesen. Das ehrenamtliche Engagement von Menschen wie Berta Scheider trage zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, was es zu unterstützen gelte. Kloppenburg: „Mit der Verleihung des Preises wollen wir unseren kleinen Beitrag hierzu leisten und nicht zuletzt auch die Arbeit des DRK und der Menschen, die es tragen, würdigen.“

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Zwei Momente im Leben der Hückeswagenerin waren prägend dafür, dem Deutschen Roten Kreuzes beizutreten. „Die zwei älteren meiner fünf Brüder haben mich mit 19 Jahren ins DRK geholt. Sie haben gesagt, ich sollte einfach mal mit zu einem Treffen kommen“, hatte Berta Scheider im Januar im Gespräch mit unserer Redaktion gesagt. Zudem war ihre ältere Schwester im Zweiten Weltkrieg als Rotkreuzschwester in einem Lazarett im Riesengebirge eingesetzt. Das Auftreten der Schwestern, auch ihr als jungem Mädchen gegenüber, habe sie damals enorm beeindruckt. Für die 79-Jährige steht außer Frage: „Ehrenamt ist wichtig, weil man so anderen Menschen helfen kann. Und Hilfe wird immer irgendwo gebraucht“, hatte sie im Januar betont.

Verliehen werden soll die Auszeichnung, zu der wieder ein bekannter Laudator aus den Reihen der FDP erwartet wird, voraussichtlich Ende September / Anfang Oktober im Heimatmuseum.