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Hückeswagener Einsatzkräfte kämpfen gegen Waldbrand in Gummersbach

Einsatzkräfte aus Hückeswagen : Hückeswagener im Einsatz gegen Waldbrand bei Gummersbach

THW-Mitglieder und Einsatzkräfte des Löschzuges Hückeswagen-Straßweg unterstützten die Arbeiten nach der Feuerkatastrophe in der Nähe der Kreisstadt. Auch rund eine Woche nach dem Großbrand gab es noch Glutnester zu löschen.

Vergangenen Donnerstag ist die Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerk Hückeswagen (THW) zu den Aufräumarbeiten in Gummersbach nach dem größten Feuerwehreinsatz im Oberbergischen Kreis seit Jahrzehnten ausgerückt.

Mit einer Gruppe von neun Helfern unterstützten die Einsatzkräfte zusammen mit weiteren THW Helfern aus Gummersbach, Waldbröl und Bergneustadt den Rückbau der vielen Kilometer Schläuche. Die anderen Ortsverbände waren teilweise schon seit Anfang der Woche im Einsatz, um den Feuerwehrkräften beim Transport von Wasser, Kraftstoffversorgung und mit Beleuchtungsmitteln für die Nacht zu helfen.

Die Schläuche mussten im weitflächigen Brandgebiet mit einem Radlader und anderen geländegängigen Großfahrzeugen, wie dem Hückeswagener Mehrzweckkraftwagen (MzKW), eingesammelt und zu einer Sammelstelle transportiert werden, um sie zu sortieren und aufzurollen. Anschließend wurden diese zusammen mit der Logistikgruppe der Feuerwehr zum Brandschutzzentrum des Kreises nach Marienheide-Kotthausen transportiert. Dort werden die Schläuche gereinigt und wieder an die verschiedenen Feuerwehr-Einheiten zurückgegeben.

Die Arbeiten setzten sich bis zum frühen Freitagnachmittag fort. Anschließend wurden die Fahrzeuge gereinigt und wieder einsatzbereit verladen. Verpflegt wurden die Einsatzkräfte während des Einsatzes durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Am Freitagabend rückte die Löschgruppe Straßweg zu einer Nachtschicht in Richtung Gummersbach aus. Der am Montag ausgebrochene Waldbrand hat bis jetzt noch viele Glutnester hinterlassen, die abgelöscht werden mussten. Vor Ort lösten die Kameradinnen und Kameraden um 20 Uhr eine Gruppe beim Brandsicherheitswachdienst ab.

Das zu überwachende Gelände war ein Steilhang von zirka zwei Hektar Fläche. Jeder Rundgang dauerte etwa eine Stunde und die Trupps lösten sich nahtlos ab. Am Samstag wurden noch Glutnester entdeckt, die bis 7 Uhr gelöscht werde können. Der Steilhang erschwerte die Maßnahmen und war enorm kräftezehrend. Die Wasserversorgung wurde im Pendelverkehr durch zwei Tanklöschfahrzeuge sichergestellt. Nach zwölf Stunden wurden die Straßweger abgelöst.

(büba)