Hückeswagener Berufskolleg präsentiert sich an zwei Tagen

Fort- und Ausbildung in Hückeswagen : Berufskolleg präsentiert sich an zwei Tagen

Zum zweiten Mal hatte das Hückeswagener Berufskolleg Schüler aus den weiterführenden Schulen der Schloss-Stadt sowie aus Wipperfürth, Radevormwald, Wermelskirchen und Remscheid zu Tagen der Offenen Tür eingeladen.

Wo sonst konzentriert und oft auch kreativ gelernt wird, herrschte am Freitag hektische Betriebsamkeit: Zum zweiten Mal hatte das Hückeswagener Berufskolleg Schüler aus den weiterführenden Schulen der Schloss-Stadt sowie aus Wipperfürth, Radevormwald, Wermelskirchen und Remscheid zu Tagen der Offenen Tür eingeladen. „Wir haben uns bewusst für zwei Tage entschieden, weil sich so viele Schüler angemeldet haben“, sagte Dr. Alexander Geist, Leiter kaufmännische Ausbildung im Berufskolleg. Der zweite Tag ist am kommenden Montag.

Im privaten Berufskolleg waren auf zwei Etagen drei Stationen aufgebaut. „Ein Bereich sind die Workshops – technische und kaufmännische – ein zweiter die Begegnung zwischen Schülern und Unternehmen, und in einem dritten Bereich können sich die Besucher mit unseren Berufskollegsschülern austauschen“, sagte Geist.

In den Workshops versuchten sich die Schüler etwa an einem Planspiel: Sie wurden dabei in drei Gruppen aufgeteilt, jede Gruppe musste innerhalb von 50 Minuten ein Müsli planen, bestellen und schließlich verkaufen. Hierbei standen natürlich die kaufmännischen Abläufe im Vordergrund. Bei einem technischen Workshop ging es um den Unterschied zwischen einer herkömmlichen Drehbank und einem 3D-Drucker. Besonders interessant war für die Schüler aber auch der Bereich der Unternehmen. Lea, Tobias und Susanna, alle 15 Jahre alt, waren von der Realschule Remscheid nach Hückeswagen gekommen. Lea interessierte sich für eine technische Ausbildung und sprach dafür mit Ralf Biesenbach von der Firma Klingelnberg. „In diesem Jahr steht zwar offiziell kein Praktikum mehr an, aber ich würde trotzdem gerne eines machen“, sagte die Schülerin. „Das ist kein Problem“, sagte Biesenbach. Er würde sich wünschen, dass mehr junge Frauen in technischen Berufen arbeiten würden. Die drei könnten sich zudem durchaus vorstellen, später einmal das Berufskolleg zu besuchen. „Wir haben auch mit den Berufskollegs-Schülern gesprochen, das war schon alles sehr interessant“, sagte Tobias.

(wow)
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