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Hückeswagener Bäckermeister Jörg von Polheim backt ein „Flut-Brot“

Hilfsaktion der Bäckerinnung Bergisches Land : Hückeswagener Bäckermeister backt ein „Flut-Brot“

Jörg von Polheim beteiligt sich an einer Hilfsaktion der Bäckerinnung Bergisches Land. Pro Laib geht ein Euro an einen Verein, der das Geld an betroffene Betriebe weiterleitet.

Angesichts der finanziellen Not, in die viele Menschen aus dem Bergischen durch das verheerende Hochwasser nach dem Starkregen von voriger Woche geraten sind, ist eine Reihe von Hilfsaktionen angelaufen. Auch die Bäckerinnung Bergisches Land hat jetzt eine gestartet. Schließlich sind Menschen am gesamten Lauf der Wupper von der Katastrophe betroffen, darunter auch viele Hückeswagener.

„Anpacken und helfen, Solidarität zeigen sowie seinen eigenen persönlichen Beitrag leisten – das liegt derzeit sehr vielen Menschen am Herzen“, berichtet Katrin Rehse, Sprecherin der Kreishandwerkerschaft. Das gelte auch für die Bäcker der Bäckerinnung Bergisches Land. Einige hätten bereits gespendet, unterstützten direkt am Ort oder luden Helfer auf einen Kaffee und Brötchen ein. „Die Hilfsbereitschaft ist sehr groß“, hat Katrin Rehse festgestellt.

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks und die betroffenen Landesinnungsverbände Westfalen Lippe, Südwest und der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks, zu dem auch die Bäckerinnung Bergisches Land zählt, haben jetzt die Hilfsaktion „Flut-Bot“ ins Leben gerufen. In vielen Bäckereien im Bergischen Land wird nun ein entsprechendes Brot verkauft, darunter auch in der des Hückeswagener Bäckermeisters Jörg von Polheim. „Wir backen ein Dinkelbrot mit Roggensauerteig und gerösteten Haferflocken“, berichtet seine Tochter Victoria von Polheim. Seit Donnerstag gibt es das Brot zum Stückpreis von 3,95 Euro im Back-Shop am Etapler Platz zu kaufen; es wird täglich gebacken.

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Pro verkauftem „Flut-Brot“ geht ein Euro an den Karl-Grüßer-Unterstützungsverein des Deutschen Bäckerhandwerks. „Dieser wiederum sorgt für eine schnelle unbürokratische Weitergabe an betroffene Betriebe im gesamten Krisengebiet“, teilt die Sprecherin der Kreishandwerkerschaft mit.

(büba)