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Hückeswagen: Zufahrten zu möglichem Edeka-Markt weiter unklar

Edeka-Markt : Zufahrten zu möglichem Edeka-Markt weiter unklar

Laut Flächennutzungsplan sind aktuell zwei Zufahrten für den neuen Edeka-Markt vorgesehen – eine von der Bundesstraße in Höhe Grünenthal, die andere über die Blumenstraße. Gegen Letztere regt sich Widerstand.

121 Seiten stark war das Einzelhandelskonzept, dass das Kölner Stadt- und Regionalplanungsbüro Dr. Jansen im Oktober 2010 der Stadt vorgelegt hatte. Und irgendwo darin verbirgt sich offenbar der Hinweis auf einen möglichen neuen Edeka-Standort. Und auch, dass die Zufahrt zu diesem Lebensmittelmarkt über die B 237 zu erfolgen hat. Darauf machte am Montagabend zu Beginn des Haupt- und Finanzausschusses ein Hückeswagener die Verwaltung darauf aufmerksam. Er gehört der Bürgerinitiative an, die verhindern will, dass die Blumenstraße zu einer Zufahrt zu dem Edeka-Markt werden wird, der möglicherweise bis 2022 am Ende der Straße stehen könnte.

Dazu sagte Bauamtsleiter Andreas Schröder, dass nicht das Einzelhandelskonzept, sondern der Flächennutzungsplan ausschlaggebend sei. Und der sieht aktuell zwei Zufahrten vor – eine von der Bundesstraße in Höhe Grünenthal, die andere über die Blumenstraße. Ein anderer Hückeswagener wollte daraufhin wissen, ob sich tatsächlich alle Parteien einig darin seien, dass es keine Zufahrt über die Blumenstraße geben wird. Dazu ließ sich Bürgermeister Dietmar Persian immerhin so viel ein, indem er sagte: „Ich erkenne eine entsprechende Tendenz.“

Gefragt wurde auch, warum es mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW, der die Zusage zu einer Zufahrt von der Bundesstraße und eine Abbiegespur genehmigen muss, noch zu keiner Einigung gekommen sei. Persian: „Die Gespräche stocken wegen der Corona-Krise.“ Die Verwaltung habe in den vorigen Wochen andere Prioritäten gehabt.