1. NRW
  2. Städte
  3. Hückeswagen

Hückeswagen: Wilfried Hager verabschiedet sich vom Sozialausschuss

Hückeswagener Politik : Wilfried Hager verabschiedet sich vom Sozialausschuss

Der Hückeswagener CDU-Politiker Wilfried Hager zieht sich aus der Kommunalpolitik zurück. In dieser Woche leitete der 70-Jährige letztmalig den Sozialausschuss, dem er viele Jahre vorstand.

Mit einem Weinpräsent, überreicht von Sabine Erxleben, hat sich die Stadtverwaltung nach der letzten Sitzung des Sozialausschusses vor der neuen Legislaturperiode von Wilfried Hager verabschiedet. Der Ratsherr der CDU hat den Fachausschuss für Soziales, Jugend und Familie viele Jahre lang geleitet. Dabei legte er viel Wert darauf, dass Vertreter von Vereinen, Verbänden und Einrichtungen, die sich in Hückeswagen und der Region für die unterschiedlichsten sozialen Belange einsetzen, als Gäste in den Fachausschuss eingeladen wurden, um sich und ihre Arbeit dort vorzustellen und sie bekannt zu machen.

Unter der Leitung von Wilfried Hager entwickelte sich auch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Ausschuss des Rates und dem „Arbeitskreis Inklusion“, der sich engagiert um die Belange und Rechte behinderter Menschen in Hückeswagen kümmert und dem auch Kommunalpolitiker aller im Rat vertretenen Parteien angehören. Die Anliegen des Arbeitskreises wurden und werden als Anträge von den unterschiedlichen Parteien in den Sozialausschuss eingebracht und dort entschieden.

  • Leser fotografieren Blütenpracht : Frühling in Hückeswagen
  • Alexander Stehl
    Entwicklung für Hückeswagen : Arbeitslosigkeit auf niedrigem Niveau
  • Katja Hüttenschmidt ist Schulsozialarbeiterin. Sie soll
    Bildung in Hückeswagen : Zwei Vollzeitkräfte sollen Schulsozialarbeit erweitern

Hager gibt nicht nur den Vorsitz des Sozialausschusses auf, sondern scheidet mit nun 70 Jahren ganz aus der Kommunalpolitik aus. Über Jahrzehnte hinweg war er darin aktiv – zuerst als Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender der UWG, dann lange als Ratsherr der CDU. Zur Kommunalwahl am 13. September kandidiert er auf eigenen Wunsch nicht mehr.

(bn)