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Hückeswagen: Wieder eine neue Krippenszene in der Pfarrkirche

St. Mariä Himmelfahrt : Neue Krippenszene in der Pfarrkirche

Die Heiligen Drei Könige kommen am Wochenende auch in der Krippe von St. Mariä Himmelfahrt an. Die Krippenbauer sind wieder eifrig am Werk.

Noch bis zum 2. Februar (Maria Lichtmess) werden sich die Krippenbilder in der katholischen Pfarrkirche von St. Mariä Himmelfahrt jede Woche verändern. Ein engagiertes Team von Krippenbauern kümmert sich seit dem ersten Advent um die immer wieder wechselnden Darstellungen und baut die große Krippenlandschaft um – je nach Lesung aus dem Evangelium wird das Szenenbild geändert.

Bis Samstag zeigte das Bild Szenen zum Fest der Familie, das am Sonntag, 30. Dezember, gefeiert wurde. Heute ändert sich das Bild erneut – und es geht ums Fest „Heilige Drei Könige“ am 6. Januar mit den Königen auf dem Weg zum Herodes im Palast. Wolfgang Klatt ist im Helferteam tätig und sehr angetan von der Reaktion der Besucher in der Pfarrkirche. „Unsere Krippenlandschaft wird toll angenommen.“ Er weist daraufhin, dass die Pfarrkirche nicht nur für katholische Gläubige geöffnet ist. „Nicht nur für Kirchgänger ist das christliche Gesamtkunstwerk ein Hingucker.“ Jeder Bürger, der sich diese Krippe einmal aus der Nähe anschauen möchte, ist willkommen.“

Den jeweiligen Text der Lesung finden Besucher natürlich auch. Er ist gut lesbar als Teil der Landschaft in einem Bilderrahmen zu finden, verbunden mit einem Erklärtext.

Insgesamt verändert sich die Krippenlandschaft in der katholischen Pfarrkirche mit den Evangelien neun Mal. Um die Gestaltung kümmert sich ein Team um Peter Goldstraß mit Wolfgang Klatt, Annegrete Stadie und fünf weiteren Helfern. Als es im Jahr 2000 um eine neue Gestaltung der Krippenlandschaft ging, legte Goldstraß besonderen Wert auf die neuen Kleider für die alten Figuren. Darum kümmerte sich Annegrete Stadie. Innerhalb von zwei Jahren waren die Figuren neu eingekleidet. Diese Kleider tragen die 20 Figuren auch heute noch. 2000 fing Goldstraß auch an, die Häuser, die Höhle und das weitere Zubehör zur Krippe zu bauen. Im Hintergrund hängen Bilder von Birgit Mostert und Walter Meuser. Die meisten Figuren sind von Karl Bonner, einem Onkel von Goldstraß‘ Frau, die in den frühen 1950er Jahren geschnitzt worden waren. Die komplett handgemachte Krippe wurde zum ersten Advent aufgebaut. Es handelt sich um eine Wandelkrippe, weil es zwischen dem ersten Advent und Mariä Lichtmess neun Evangelien in drei Lesarten gibt, also 27 verschiedene Darstellungen.