Hückeswagen: "Weihnachten im Schuhkarton" läuft noch bis zum 15. November

Hückeswagen : Frist läuft ab für die Schuhkarton-Aktion

Silke und Robin Wolff nehmen noch bis kommenden Freitag, 15. November, gefüllt Päckchen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ an.

Noch ist es eher mau, was an Päckchen bei der Wiehagenerin Silke Wolff und ihrem Sohn Robin (16) eingegangen sind – bislang haben sich gerade einmal 25 Hückeswagener an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt. Doch Mutter und Sohn sind zuversichtlich, dass in den letzten Tagen bis zur Abgabefrist am kommenden Freitag, 15. November, noch eine Vielzahl weiterer Päckchen für Kinder in Osteuropa, denen es nicht so gut geht, hinzukommen werden. „Die Aktion nimmt, wie immer, just dieser Tage Fahrt auf“, berichtet Silke Wolff auf Anfrage unserer Redaktion. Aktuell sei man auf dem Stand des Vorjahrs, was darauf hoffen lässt, dass es am Ende wieder mehr als 300 Pakete werden. Viele Interessierte haben sich auch schon die sogenannten Boxes-to-go – faltbare Kartons – abgeholt, weitere Abgabetermine wurden vereinbart und letzte Fragen zu den erlaubten Inhalten beantwortet.

„Auch dieses Jahr erweisen sich die Hückeswagener wieder als Profi-Päckchenpacker“, sagt Silke Wolff erfreut. „Wir haben kaum Beanstandungen bezüglich nicht erlaubter Dinge, dafür tolle kreative Inhalte, schöne Mischungen aus Spielzeug, Kuschelsachen, Süßigkeiten, Drogerie- und Schreibwaren.“ Und alles sei nahezu verpackt. „Das macht uns die Arbeit leicht und ganz bestimmt die kleinen Empfänger glücklich.“ Zudem hätten viele „gegen den Trend“ gepackt und Pakete für „große Jungs“ gebracht. „Sollte noch jemand einen ,Last-minute Karton’ planen, möchten wir ihm auch die ,großen Jungs’ ans Herz legen, die bundesweit deutlich unterrepräsentiert sind“, sagt die 50-Jährige.

Die Wiehagener Familie Wolff, Huckinger Straße 47a, nimmt noch bis kommenden Freitag, 15. November, jeweils 17 bis 21 Uhr, die gefüllten weihnachtlichen Schuhkartons entgegen – auch mit Anmeldung unter Tel. 0162 731833. Wie viel für deren Inhalt ausgegeben wird, ist jedem Spender selbst überlassen. Was in die Päckchen hinein darf und was nicht, ist online zu finden auf www.die-samariter.org.

(büba)