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Hückeswagen: Vorschulkinder sammeln wilden Müll

Hückeswagener Kindergarten engagiert sich für die Umwelt : Vorschulkinder sammeln wilden Müll

Dem Thema „Umwelt“ haben sich die Kinder des Johanna-Heymann-Familienzentrums der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Wiehagen angenommen. Der Theorie haben sie Taten und die Umgebung vom wilden Müll befreit. Sieben große Säcke waren bei der zweitätigen Aktion zusammengekommen.

Umweltschutz fängt beim Johanna-Heymann-Familienzentrums der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Wiehagen schon im Kindergarten an. „Jeden Tag sind die Kinder in ihrer Umgebung mit einer Menge Müll konfrontiert. Sowohl der Abfall, der in der Tageseinrichtung anfällt, als auch der Müll, der draußen auf den Straßen liegt. Wir sind erschrocken, wie viel Müll wir auf unseren Spaziergängen mit den Kindern entdecken“, schreibt Sarah Kolbin vom AWO-Kindergarten.

Aus diesem Grund hat sich die Einrichtung dem Thema angenommen. „Mit Bilderbüchern und Kamishibai-Geschichten zum Thema Umweltverschmutzung haben wir uns gemeinsam mit den Vorschulkindern herangetastet und sind den Folgen, die dadurch entstehen, auf den Grund gegangen“, heißt es weiter.

Die Kinder hätten sich viele Gedanken gemacht, wie sie einen Beitrag dazu leisten können, dass die Stadt sauberer wird und bleibt. Unter anderem wollten die Kinder darauf zu achten, den eigenen Müll jederzeit mitzunehmen und ordentlich zu entsorgen. „Die Idee, gemeinsam den Müll, der auf den Straßen liegt, einzusammeln, kam bei allen gut an. Und so setzten wir die Theorie in die Praxis um“, berichtet Sarah Kolbin weiter. Die Materialien wie Greifzangen, Müllsäcke und Handschuhe hatte der Kindergarten von der Stadt Hückeswagen zur Verfügung gestellt bekommen, die im Anschluss auch den gesammelten Müll entsorgte.

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Um möglichst viele Helfer dabei zu haben, fand das Ganze als Eltern- Kind-Aktion auf verschiedenen Strecken statt. Entdeckt wurden dabei viele Dinge, die nicht in die Natur gehören – von Elektrogeräten, Maxi Cosis, Tüten voller Windeln bis hin zu einer Menge Mund-Nasen-Masken. „Wir waren alle ziemlich erschüttert über die Masse an Müll in den umliegenden Straßen und Wäldern und wie viel dabei zusammenkam.“ Eine gelungene Aktion, die sicherlich Nachahmer finden wird.