Hückeswagener Kinder können auf Normalität hoffen Kinderdorf soll 2022 stattfinden

Hückeswagen · Die Vorbereitungen im Jugendzentrum laufen bereits für ein normales zweiwöchiges Ferienprogramm im Juli. Stadtjugendpflegerin Andrea Poranzke gibt sich zuversichtlich, dass es nach dann drei Jahren wieder ein normales Kinderdorf geben wird.

 Freie Fahrt fürs Kinderdorf 2022? Das Team des Jugendzentrums ist da sehr optimistisch.

Freie Fahrt fürs Kinderdorf 2022? Das Team des Jugendzentrums ist da sehr optimistisch.

Foto: Zörner

Andrea Poranzke ist der personifizierte Optimismus. Und so glaubt die Stadtjugendpflegerin auch fest daran, dass in den Sommerferien 2022 endlich wieder ein ganz normales zweiwöchiges Kinderdorf für Sechs- bis Zwölfjährige angeboten werden kann. In den großen Ferien in diesem und im vorigen Jahr gab es wegen der Corona-Pandemie lediglich Alternativprogramme mit einer beschränkten Anzahl von Kindern und Werkstätten. „Nun sind wir jedoch optimistisch und starten mit der Planung für 2022.“ Sollte es wider Erwarten erneut nicht klappen, stellt sie bereits ein Alternativprogramm in den Raum.

Das Kinderdorf ist für den Zeitraum 18. bis 29. Juli 2022 geplant, Anmeldetag im Jugendzentrum, Zum Sportzentrum 3, ist Samstag, 5. März, 10 bis 13 Uhr. Das Anmeldeformular können sich interessierte Eltern bereits von der Internetseite www.juze-hueck.de  herunterladen und es dann ausgefüllt zum Anmeldtag mitbringen. Online kann auch bereits der aktuelle Flyer zum Kinderdorf 2022 eingesehen werden. Einige der Werkstätten der vergangenen Jahre haben für nächstes Jahr bereits zugesagt. In 2019 fand das letzte „richtige“ Kinderdorf mit 210 Kindern und 29 Werkstätten statt. „Ob wir diese Zahlen in 2022 wieder erreichen, bleibt abzuwarten“, gibt sich die Stadtjugendpflegerin vorsichtig.

Nach wie vor sei das Kinderdorf ein pädagogisches Ferienprogramm, in dem die Kinder Bürger ihres eigenen Dorfs seien. „Spielerisch und mit Spaß lernen sie die Teilhabe an der Gesellschaft und kollektiver Verantwortung“, erläutert Andrea Poranzke. Jeder Teilnehmer verdiene eigenes Geld in verschiedenen Werkstätten, die frei wählbar seien. Die Werkstätten haben verschiedene Schwerpunkte, so dass die Teilnehmer auch in verschiedene Berufszweige hineinschnuppern können. „Großen Wert legen wir auf Inklusion und Integration“, betont sie. Daher arbeitet das Team des Jugendzentrums auch eng mit dem Lebenshilfe Service Bergisches Land und der Flüchtlingshilfe zusammen. Ebenso ist die Schulsozialarbeiterin Katja Hüttenschmidt integriert, die Ansprechpartnerin in allen Fragen zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) ist.

(büba)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort