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Hückeswagen: Vorbereitungen für Europawahl laufen – Wahlhelfer gesucht

Wahlamt : Vorbereitungen für die Europawahl laufen – Wahlhelfer gesucht

Die Schloss-Stadt benötigt für die Europawahl am 26. Mai 114 Wahlhelfer – für 17 Wahllokale jeweils sechs Personen und für die beiden Briefwahlbezirke nochmals jeweils sechs Frauen und Männer.

In diesen Tagen bekommen ganz viele Menschen in Hückeswagen Post von der Stadtverwaltung, besser gesagt: vom Wahlamt im Bürgerbüro. Denn fast genau vier Monate vor der Europawahl am Sonntag, 26. Mai, sucht die Stadt wieder dringend Wahlhelfer. Und dafür werden die bereits bekannten Helfer aus vergangenen Jahren erneut angeschrieben. Immerhin benötigt die Schloss-Stadt 114 Wahlhelfer – für 17 Wahllokale jeweils sechs Personen und für die beiden Briefwahlbezirke nochmals jeweils sechs Frauen und Männer. „Wir werden auch die Politik wieder aktiv mit einbinden und die Kollegen im Rathaus um Unterstützung bitten“, berichtet Ursula Thiel, die sich federführend im Wahlamt um den reibungslosen Ablauf der Europawahl kümmert.

Besonders freut sie es, wenn sich möglichst viele Freiwillige melden, auch gerade junge Menschen, die Interesse zeigen und aktiv dabei sein wollen. „Das ist immer sehr, sehr vorbildlich“, sagt Ursula Thiel, die den freiwilligen Helfern immerhin ein sogenanntes Erfrischungsgeld in Höhe von 40 Euro in Aussicht stellen kann.

Die Zahl der Wahllokale ändert sich zur Europawahl nicht, „wir können auf die gleichen Lokale wie zur Bundestagswahl 2017 zurückgreifen“, sagt Ursula Thiel. Das wird sich dann bei der übernächsten Wahl im Herbst 2020 ändern, denn zur Kommunalwahl, bei der nicht nur die Stadträte neu gewählt werden, sondern gleichzeitig auch Bürgermeister, Landräte und Kreistage, wird die Zahl der Wahlbezirke reduziert, weil es nach einem Ratsbeschluss vom November 2018 künftig weniger Mitglieder im Hückeswagener Stadtrat geben soll. „Dann werden wir auch die Wahlbezirke neu aufteilen müssen“, kündigt Ursula Thiel an.

Jetzt geht es aber erstmal um die Europawahl am 26. Mai, für die es nach heutigem Stand einen sehr langen Stimmzettel geben wird. Die Einreichungsfrist für mögliche Einzelkandidaten, politische Parteien oder Interessensgruppen endet am 4. März. Bis dahin können Vorschläge beim Kreiswahlleiter eingereicht werden. „Es ist aber schon jetzt abzusehen, dass der Stimmzettel länger werden wird, weil sich mehr Gruppen um die Stimmen der Wähler bemühen“, sagt Ursula Thiel.

Zusammen mit einem Kollegen aus der EDV-Abteilung ließ sich die städtische Mitarbeiterin kürzlich für das Wahlprogramm „Vote-Manager“ fortbilden, denn die Wahlergebnisse lassen sich wie bei der letzten Bundestagswahl wieder via Internet und über eine App verfolgen. „Ständig und laufend aktuell geben wir die Ergebnisse bekannt“, sagt Ursula Thiel. Da sei das Programm eine gute und hilfreiche Unterstützung und insofern eine Schulung auch wichtig. Drei bis vier Kollegen aus dem Bereich Ordnung bereiten die Europawahl in Hückeswagen vor. Am Wahlabend werden es noch ein paar Helfer mehr sein.

Bei den vergangenen Europawahlen war die Beteiligung nie sonderlich hoch, Ursula Thiel hofft aber, dass die Diskussion um den Brexit das Interesse an Europa vielleicht doch hat steigen lassen – gerade auch bei jungen Menschen.

Wahlberechtigt sind alle Hückeswagener ab 18 Jahre, die deutsche Staatsbürger sind und seit mindestens drei Monaten in Hückeswagen wohnen. Auch Wahlhelfer müssen 18 Jahre alt und deutsche Staatsbürger sein. Sie können sich direkt an Ursula Thiel wenden, Tel. 02192 88-220.