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Hückeswagen: Viele Gäste genießen „Kulinarische Vielfalt“

Interkulturelle Woche in Hückeswagen : Viele Gäste genießen „Kulinarische Vielfalt“ auf dem Lindenberg

Die Hückeswagener Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ ist ein Teil der bundesweiten Interkulturellen Woche, die am Sonntag startete.

In ganz Deutschland hat am Sonntag die Interkulturelle Woche begonnen. Seit 1975 laden die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland und die Griechisch-Orthodoxe Metropolie zu einer Woche der Begegnung mit unterschiedlichen Veranstaltungen ein. In der Schloss-Stadt hatte – als einzige Veranstaltung – die Bürgergruppierung „Wir sind mehr im Bergischen“ für Sonntagabend zu einem Fest unter dem Motto „Kulinarische Vielfalt in Hückeswagen“ ins Evangelische Gemeindezentrum Lindenberg eingeladen. Etwa 60 Gäste, darunter viele Kinder, aus vielen verschiedenen Ländern waren gekommen und hatten jeweils ein Gericht aus ihrer Heimat mitgebracht.

Entsprechend üppig war das Büffet, das Gruppensprecherin Shirley Finster nach kurzen einleitenden Worten eröffnete. „Wir wollen als Gruppierung einen Gegenpart zu Hetze, Intoleranz und Ausgrenzung setzen. Und wir wollen heute Abend zeigen, wie viele verschiedene Kulturen es in unserer Stadt gibt“, sagte Shirley Finster. Neben allerlei deutschen Gerichten wie Apfelpfannkuchen, Kürbissuppe oder Zwiebelkuchen, gab es auch allerlei exotische Gerichte wie Tschebureki (Rindfleisch-Teigtaschen aus Russland), Jaternice (Gebratete Leberwurst mit Kartoffeln aus der Slowakei), Niislei (Kartoffel-Gemüse-Salat mit Hähnchen aus der Mongolei), Zereshk Polo (Hähnchen mit gedämpftem Reis aus Afghanistan) oder einen britischen Chocolate Cake.

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Über das Essen war es auch ganz einfach, miteinander ins Gespräch zu kommen. Außerdem konnten sich die vielen Kinder im Nebenraum bei vielen Gesellschaftsspielen und gemeinsamem Malen beschäftigen. Ein weiterer Programmpunkt war eine große Weltkarte, auf der Joachim Kutzner zusammen mit Shirley Finster kleine Fähnchen in den Regionen der Erde anbrachten, die am Sonntagabend im Gemeindezentrum versammelt waren. „Die Idee ist, dass wir dann mit einem Faden alle Länder und Städte verbinden und dann in Hückeswagen zusammenführen“, sagte Kutzner. Dabei waren genauso viele Länder wie verschiedene Speisen zu sehen.

Neben Afghanistan, Iran und Syrien, die recht oft vertreten waren, waren auch Georgien, die Mongolei, die Slowakei und Spanien auf der Karte zu finden – und natürlich Städte im Bergischen, wie Wipperfürth, Burscheid, Remscheid und Hückeswagen. Zusammen mit Dortmund, Berlin und Dessau ergab sich so eine interessant anzusehende Weltkarte. „Die heben wir jetzt auf und werden sie beim nächsten Mal hoffentlich noch um weitere Städte und Länder ergänzen können“, sagte Kutzner zum Abschluss eines erfolgreichen Abends.