Schülerinnen des St.-Angela-Gymnasiums Erfolgreiche Tischtennis-Mädchen treten in Düsseldorf an

Wipperfürth/Hückeswagen · Ella, Smilla, Tamina, Mia und Ylvi aus der Schloss-Stadt haben sich als tolles sportliches Team entpuppt. Nun treten sie auf Landesebene an.

Training fürs Landesfinale des Milchcups (v.l.): Smilla, Tamina, Ella, Mia, Ylvi und ihr Lehrer Martin Brandt.

Training fürs Landesfinale des Milchcups (v.l.): Smilla, Tamina, Ella, Mia, Ylvi und ihr Lehrer Martin Brandt.

Foto: Wolfgang Weitzdörfer

In der Klasse 5d am Wipperfürther St.-Angela-Gymnasium sind in der Regel Hückeswagener Jungen und Mädchen. Fünf Schülerinnen – Ella, Smilla, Tamina, Mia und Ylvi – haben ein echtes Talent im Tischtennisspielen entwickelt. Beim Milchcup, einem NRW-weiten Tischtennisturnier für weiterführende Schulen, der auf Schul-, Bezirks- und schließlich Landesebene ausgetragen wird, hat das Quintett es weit gebracht.

„Zunächst habe Sie bei uns am Angela gewonnen und sind dann nach Freudenberg ins Sauerland zum Bezirksentscheid gefahren“, sagt Lehrer Martin Brandt, der sich um die Tischtennis-AG am Gymnasium kümmert. Und dort dann die große Überraschung – ohne Satzverlust haben sich die fünf Mädchen durchgesetzt. Oder wie ihr Lehrer es ausdrückt: „Die fünf haben Freudenberg richtig gerockt!“

Jede freie Minute wird nun für das Landesfinale in der Tischtennis-Hauptstadt Düsseldorf trainiert. „Wir haben hier zwei Ballwurfmaschinen – die man vielleicht vom Tennis kennt – und üben gerade die Vorhand“, sagt Brandt. Die Mädchen sind mit Feuereifer dabei. „Ich war total aufgeregt vor Freudenberg und hätte nicht gedacht, dass wir das so gut schaffen“, sagt Smilla. Und Ella ergänzt: „Wir alle waren aufgeregt. Vor allem, als wir die anderen Kinder gesehen haben.“

Für Mia war der Erfolg schon fast ein bisschen zu viel, wie sie lachend sagt: „Ich habe mich so sehr gefreut, dass ich geweint habe.“ Zu einem Team geworden seien sie durch ein internes Klassenturnier. „Da haben wir uns gefunden, waren alle ungefähr gleich gut“, sagt Tamina. Ihre Spezialität seien die Schmetterbälle – was die Schülerin später beim Training auch mit Wucht unter Beweis stellt.

Das Landesfinale findet am Donnerstag, 15. Dezember, statt. Mit Prognosen wollen die Angelaner sich aber zurückhalten. „Ich bin aber schon sehr stolz auf uns, dass wir in diesem langen Turnier schon so weit gekommen sind“, sagt Ylvi, die wie ihre Mitschülerinnen erst zehn Jahre alt ist. Sie ergänzt: „Wir trainieren wirklich in jeder freien Minute.“ Mit dieser Einstellung kann ja schon fast nichts mehr schiefgehen.

(wow)
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