FeG Strucksfeld aus Strucksfeld Zwei Jugendliche werden in der Bever-Talsperre getauft

Strucksfeld · Mehr als 100 Gäste waren dabei, als Lena Kottsieper und Ella Kröcker getauft wurden. Die beiden 15-Jährigen hatten sich die Lieder für diesen wichtigen Tag selbst ausgesucht.

Der Gemeindeältesten der Freien evangelischen Gemeinde Strucksfeld, Peter Lindhorst (hinten, l.), mit den beiden Täuflingen Lena Kottsieper (hinten, M. ) und Ella Kröcker vor der Geschenkübergabe.

Der Gemeindeältesten der Freien evangelischen Gemeinde Strucksfeld, Peter Lindhorst (hinten, l.), mit den beiden Täuflingen Lena Kottsieper (hinten, M. ) und Ella Kröcker vor der Geschenkübergabe.

Foto: Martin Scheer

Getauft werden Christen in den überwiegenden Fällen bereits als Säugling; dann haben sich deren Eltern dafür entschieden. Mitunter aber werden erst Jugendliche, manchmal sogar Erwachsene noch getauft. In der Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Strucksfeld fand am vergangenen Sonntag eine besondere Tauffeier an der Bever-Talsperre statt, wie deren Sprecher Martin Scheer jetzt mitteilte. Bei sonnigem Wetter wohnten 100 Gäste der Zeremonie bei, als die beiden jeweils 15 Jahre alte Täuflinge Lena Kottsieper und Ella Kröcker durch den Gemeindeältesten Norbert Weber getauft wurden.

„Die beiden Jugendlichen hatten sich Lieder ausgesucht, die davon sprechen, dass Jesus Christus allen Menschen Vergebung, Hoffnung und Frieden anbietet“, berichtete Scheer. Diese wurden dann mit der ganzen Gemeinde gesungen. Anschließend hätten die beiden Mädchen mit Begeisterung erzählt, warum sie an Jesus Christus glaubten und wie sie seine Hilfe im Alltag erführen. Scheer: „Er hat sie von ihrer Schuld befreit und ihr Leben verändert.“ Der Aufforderung „Applaus für Jesus!“ kam die Gemeinde daraufhin gerne nach.

In seiner Predigt machte Tobias Durau deutlich: „Das Besondere an Gott ist, dass er an dir persönlich interessiert ist. Welcher Gott ist so? Der sich sogar selbst in den Tod gibt, um Menschen zu retten.“ In Lukas 5,32 sage Jesus, dass er gekommen sei, um Sünder zur Umkehr zu rufen. Die Taufe symbolisiere diese innere Umkehr. „Und sie beflügelt: Wer mit Gott lebt, weiß, dass kein Problem für ihn zu groß ist.“

Scheer resümierte: „Es ist immer wieder beeindruckend, wenn Menschen ihren Glauben an den Retter Jesus Christus so öffentlich vor aller Welt bezeugen.“ Der Gottesdienst schloss mit Fürbitten, Geschenkübergabe und Segen. Abschließend gab es einen Imbiss und viel Gelegenheit zu Gesprächen.

(büba)