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Hückeswagen: Stilles Gedenken zum Volkstrauertag an 75 Jahre Kriegsende

Volkstrauertag in Hückeswagen : Nur ein stilles Gedenken an 75 Jahre Kriegsende

Am Volkstrauertag wird der Toten der Kriege gedacht. In diesem Jahr jährt sich zudem zum 75. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs. Wegen der Corona-Pandemie fällt das Gedenken am 15. November jedoch stiller aus.

Der bevorstehende Volkstrauertag am Sonntag, 15. November, wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie etwas anders als gewohnt ausfallen. So wird es keine offizielle Gedenkstunde auf dem Ehrenfriedhof Am Kamp unter Beteiligung der Öffentlichkeit geben, berichtet Bürgermeister Dietmar Persian. Angesichts der Absage aller Veranstaltungen wolle die Stadt auch auf diese öffentliche Gedenkstunde verzichten. „Allerdings wollen wir den Volkstrauertag gerade in diesem Jahr zum 75. Jahrestag des Kriegsendes nicht ohne Erinnerung an die dramatischen Folgen des Krieges verstreichen lassen“, versichert er.

Persian wird daher am Sonntag nur mit seinen Stellvertreterinnen Cornelia Päper (CDU) und Heike Mühlinghaus (Grüne) sowie den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrats im stillen Gedenken einen Kranz am Ehrenfriedhof niederlegen. Anschließend wird es auch noch eine Kranzniederlegung an den Gräbern der russischen Kriegsgefangenen in Voßhagen geben. „Auf weitere Zeremonien wird in diesem Jahr verzichtet“, betont der Bürgermeister.

Die weltweite Pandemie zeige gerade deutlich, dass die Menschheit nur erfolgreich sein könne, wenn die gemeinsamen Ziele über Ländergrenzen hinweg verfolgt würden, stellt Persian klar. „Auch 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges dürfen wir nicht vergessen, welche Folge der Streit zwischen den Nationen haben kann und müssen uns auf unsere Gemeinsamkeiten besinnen.“ Deswegen soll mit den Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag ein stilles Zeichen gesetzt werden.

(büba)