Hückeswagen: Stadt tritt kommunaler Einkaufsgenossenschaft bei

Hückeswagen : Stadt tritt kommunaler Einkaufsgenossenschaft bei

Wer Dinge des täglichen Bedarfs gemeinsam mit anderen in größeren Mengen einkaufen kann, spart im Regelfall Geld. Das gilt auch für die Stadt. Vor diesem Hintergrund ist der Haupt- und Finanzausschuss geschlossen der Empfehlung der Verwaltung gefolgt, sich der Einkaufsgemeinschaft „KoPart“ anzuschließen.

Die Abkürzung steht für „Kommunal und Partnerschaftlich“ und ist der Name einer Einkaufsgemeinschaft von Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Die Genossenschaft war bereits 2012 auf Initiative des Städte- und Gemeindebundes NRW hin gegründet worden. Zielsetzung war und ist es, Geld zu sparen und die allgemein knappen Mittel der Kommunen effektiver einzusetzen.

Von der Druckerpatrone über Schreibmaterialien bis hin zum Klopapier: Bislang hat die Stadt alle Dinge des täglichen Bedarfs einer Verwaltung auf eigene Faust beschafft. Das kostet auch Arbeitszeit. „Die Personalressource für die Beschaffung von Kleinkram kann anders besser genutzt werden“, sagte nun Kämmerin Isabel Bever im Ausschuss. Außerdem seien über die Einkaufsgemeinschaft durch teilweise europaweite Ausschreibungen und erheblich größere Bestellmengen deutlich günstigere Preise zu erzielen.

Um der „KoPart“ beitreten zu können, muss die Stadt einen Geschäftsanteil an der Genossenschaft im Wert von 750 Euro erwerben. Den endgültigen Beschluss zum Beitritt muss der Stadtrat noch fassen – eine reine Formsache nach der einstimmigen Beschlussempfehlung des Fachausschusses.

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