1. NRW
  2. Städte
  3. Hückeswagen

Hückeswagen: Stadt öffnet ab 2. Juni wieder Sporthallen und Sportplatz

Hückeswagen in der Corona-Krise : Stadt öffnet Sportstätten ab 2. Juni

Sport ist wieder in den Hallen und auf dem Sportplatz Schnabelsmühle möglich.

Die nächste Lockerung ist in Sicht: Ab kommendem Dienstag, 2. Juni, dürfen die Turn- und Sporthallen in Hückeswagen wieder geöffnet werden, auch auf dem Sportplatz kann ab diesem Tag wieder trainiert werden. Das teilte am Freitag Alexander Stehl, Leiter des Fachbereichs für Bildung und Soziales bei der Stadtverwaltung, mit. Allerdings funktioniere das nur unter Beachtung bestimmter Regeln, betonte er mit Verweis auf die Corona-Krise.

„Wenn die die Sporthallen und der Sportplatz am 2 Juni öffnen, wird bei weitem noch nicht alles wie früher sein“, stellte er klar. Die neueste Corona-Schutzverordnung, die am Mittwochabend veröffentlicht wurde, ermögliche nun wieder mehr Vereinssport auch in Hallen und auf Sportplätzen. „In der Kürze der Zeit – nach Maßgabe der ganz frischen Regeln – wurde in enger Abstimmung mit dem Stadtsportverband durch die Stadt ein Nutzungs- und Hygienekonzept für die städtischen Hallen und den Sportplatz Schnabelsmühle erarbeitet“, berichtete Stehl. Die Vereine bekommen so unter Beachtung bestimmter Regeln die Möglichkeit, im Zuge der Corona-Lockerungen wieder zu trainieren.

Kontaktsportarten wie Fußball oder Handball dürfen aber nur im Freien mit maximal zehn Sportlern ausgeübt werden, so etwa auf dem Sportplatz Schnabelsmühle. Zuschauer dagegen dürfen bis zu 100 dabei sein, wenn ausreichend Platz ist, damit die obligatorischen 1,50 Meter Abstand zueinander gehalten werden können. Stehl: „Leider ist ein vereinsunabhängiger Bürgersport auf dem Platz mangels Überwachbarkeit der Regeln weiterhin nicht möglich.“ In den Hallen sei dagegen nur kontaktfreier Sport wie Tischtennis oder Trampolinspringen zulässig.

Die Umkleide- und Duschräume der Sportstätten könne weiterhin nicht geöffnet werden. Dies ist laut Stehl nur möglich, wenn die Räume nach jeder Sportlergruppe aufwändig gereinigt und desinfiziert würden, „was praktisch und mit vertretbaren Kosten nicht durchführbar ist“. Lediglich die Toilettenanlagen können von den Sportlern genutzt werden. „Diese werden dann auch entsprechend gereinigt“, versichert der Fachbereichsleiter, der zudem betont: „Grundsätzlich gilt auch im Sport weiterhin das Einhalten der bekannten Regeln.“ So soll auf einen Abstand von eineinhalb Metern und auf viel frische Luft durch regelmäßiges Lüften geachtet werden, zudem müssen die Kontaktlisten geführt werden.