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Hückeswagen: Sport, Spiel und Spaß beim Altherren-Turnier des RSV 09

Altenherren-Fußball : Hart umkämpfte Spiele beim Altherren-Turnier des RSV 09

Der RSV 09 Hückeswagen war ein guter Gastgeber und belegte beim Altherren-Fußballturnier in der Mehrzweckhalle nur den zweiten Platz. Der Wanderpokal, der seit etwa 30 Jahren die Runde macht, ging an die Herren des TSV Lüdenscheid, die ihren Sieg gebührend feierten.

Am Samstag sorgte der RSV 09 beim jährlichen Altherrenturnier für einen harmonischen Turnierverlauf. Sieben Mannschaften aus Wuppertal, Lüdenscheid, Langenfeld, Linde, Wichlinghausen und Quettingen besuchten den Raspo und lieferten sich viele spannende Spiele.

Für den RSV hatten sich die Trainer der Jugendmannschaften zusammengetan. Freiwillig hatten sie jedoch nicht auf den Sieg verzichtet. „Wir wollen der Jugend zeigen, das wir auch etwas können“, sagte E-Jugend-Trainer Matthias Happel. Zudem hätten die Trainer das Preisgeld von 100 Euro gerne für die Vereinskasse der Jugend eingeheimst. Das Unentschieden (2:2) im letzten Spiel gegen Lüdenscheid reichte zwar für einen Gleichstand an Punkten im Endergebnis, jedoch hatte der Gegner ein deutlich besseres Torverhältnis von 21:2 (Hückeswagen 11:7).

Axel Bieg und Franz Herbst übernahmen die Rolle der Schiedsrichter, wobei sie oftmals die erhitzten Gemüter beruhigen mussten. Gelbe und Rote Karten wurden in dem Fair-Play-Turnier aber nicht verteilt. „Ich bin kein Kartenspieler“, sagte Franz Herbst mit einem Augenzwinkern.

Das Mindestalter für die Altherren ist 30 Jahre – es standen aber auch weitaus ältere Männer auf dem Spielfeld. „Das Durchschnittsalter liegt zwischen 40 und 50 Jahren“, sagte Turnierleiter Klaus Häger. Der Spieler der RSV-Senioren zählt zu den langjährigen Organisatoren des Turniers. „Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team“, sagte Häger. Um den reibungslosen Verlauf des Turniers zu sichern, übernahmen die Altherren des RSV die Bewirtung der Gäste wie auch die Spielleitung, ohne sich jedoch selbst an dem sportlichen Wettkampf zu beteiligen. Darüber war Häger nicht traurig. „Sechs Spiele an einem Tag sind schon anstrengend“, gab der Hobby-Fußballer zu.

Im Vordergrund stand der sportliche Spaß und das faire Spiel. „Bei einer Grätsche wird sofort abgepfiffen – die Knochen sollen ja heil bleiben“, erklärte Matthias Happel. Dennoch sei immer eine Menge Ehrgeiz dabei, wenn die Altherren auf dem Platz stehen.

Über Verstärkung würde sich die Mannschaft freuen. Die RSV-Senioren trainieren immer donnerstags ab 19.30 Uhr auf dem Sportsplatz an der Schnabelsmühle.