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Hückeswagen: Spektakulärer Lichterglanz beim SVWu-Lichterfest auf Bever

Illuminierte Boote auf Hückeswagener Talsperre : Spektakulärer Lichterglanz auf der Bever

Dem Lichterfest der Segler-Vereinigung Wuppertal am Samstagabend schlossen sich auch andere Vereine und Anrainer an. Viele Zuschauer ließen sich vom Ufer aus das eindrucksvolle Schauspiel nicht entgegen.

Schon vor einigen Jahren hatte ein Mitglied der Segler-Vereinigung Wuppertal (SVWu) die Idee, ein Steg- und Lichterfest an und auf der Bever-Talsperre zu organisieren. Mittlerweile ist das Fest am letzten Samstag in den Sommerferien zu einer festen Tradition geworden. Am vergangenen Wochenende spielte auch das Wetter mit. Und so segelten mit Einbruch der Dunkelheit etwa 30 stimmungsvoll beleuchtete Boote über das Wasser der Talsperre. „Es war ein super Fest“, zog Vorsitzende Sabine Isringhaus ein positives Fazit.

Mehr als 100 Mitglieder waren zum Vereinsheim auf der Halbinsel Käfernberg gekommen, um den Abend bei einem großen Büffet und Tanz gemeinsam zu verbringen. Das überdachte Opti-Haus am Bootssteg reichte dazu nicht mehr aus, sodass die Feier ins Vereinshaus verlegt werden musste. „Wir entwickeln uns stetig weiter und wachsen“, verweist Sabine Isringhaus auf die mittlerweile 340 Mitglieder.

Ab 21 Uhr setzten sich dann die Segelboote in Bewegung, einige von ihnen auch mit Musik. So hatte Seglerin Petra Lückerath ihr Boot „Palü“, Baujahr 1967, mit einer Lichterkette, einer Lampe und einem beleuchteten Innenraum in Szene gesetzt.

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An dem ursprünglich internen Fest beteiligten sich aber auch andere Vereine, wie der benachbarte Remscheider Segelyachtclub Bevertalsperre (RSCB), die Camper mit beleuchteten Wohnwagen und die DLRG, die die Lichterparade auf dem Wasser mit ihrem geschmückten Motorboot absicherte. „Erstmals waren auch Stand-Up-Paddler dabei, die ihre Boards beleuchtet hatten“, fügte Pressewart Klaus Rosanowski hinzu.

Das eindrucksvolle Bild, das dabei auf der Talsperre entstand, lockte viele Zuschauer an. „Es ist die größte Veranstaltung des Vereins im Jahr und eine schöne Gelegenheit, die Leute vor Ort zusammenzubringen“, sagt Rosanowski. Dank der leichten Brise blieben die Segelboote gut zwei Stunden auf dem Wasser. Danach wurde am Vereinshaus weitergefeiert. „Wir hatten diesmal auch eine ukrainische Familie eingeladen, deren Sohn bei uns Akkordeon gespielt hat“, sagte Sabine Isringhaus.