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Hückeswagen: Sparkasse spricht mit Investoren über Hotel zur Post

Hückeswagen : Sparkasse spricht mit Investoren über Hotel zur Post

Was einmal auf dem Gelände des Hotels zur Post an der Peterstraße / Ecke Goethestraße passieren wird, ist derzeit noch unklar. Immerhin könnte sich daran in absehbarer Zeit jedoch etwas ändern.

Denn Dorothea Stabolewski, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen, teilte am Mittwoch im Jahresgespräch auf Anfrage unserer Redaktion mit: „Wir sind in Gesprächen mit einer Investorengruppe.“ Deren Mitglieder kämen hauptsächlich aus Hückeswagen.

Anfang November hatten die Eheleute Bernd und Christiane Koppelberg das Grundstück samt Hotel-Gebäude an die Sparkasse verkauft. Dorothea Stabolewski betonte im Jahresgespräch zur Bilanz für 2019 noch einmal: „Wir haben das Grundstück gekauft, damit es in Hückeswagener Händen bleibt.“ Ob es bereits Pläne für das Gelände in direkter Nachbarschaft der Sparkassen-Filiale an der Peterstraße und dem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert gibt, das jetzt 67 Jahre im Besitz der Familie Koppelberg war, ließ die Vorstandsvorsitzende aber offen.

Allerdings sprach sie sich erneut für den Erhalt des Standorts Hückeswagen aus. „Wir bleiben“, versicherte Dorothea Stabolewski. Und auch Vorstandsmitglied Alexander Still betonte mit Blick auf die Filiale an der Peterstraße: „Das ist ein attraktiver Standort, um den man sich keine Sorgen machen muss.“ Ein wenig anders sieht das allerdings mit der Wiehagener Außenstelle auf, denn das SB-Center ist schon so etwas wie ein Sorgenkind. Aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht würde sich der Standort nicht wirklich lohnen, versicherte Still. Aber Geldautomat und Kontoauszugsdrucker werden im Gebäude Zur Landwehr 3 weiterhin ihren Dienst verrichten. Das zielt vor allem auf ältere Wiehagener ab, die nicht mehr so mobil sind und etwa für ihre Bankgeschäfte in die Stadt fahren, und die auch nicht so firm mit den neuen Medien sind.

Zum 1. Oktober 2017 hatte die Sparkasse die dortige Filiale kurz vor deren 50-jährigen Bestehen geschlossen, was mit dem veränderten Kundenverhalten zu tun hatte. Denn immer weniger Menschen gehen noch an den Schalter, viele nutzen die Möglichkeiten des Online-Bankings. Doch so ganz zurückziehen konnte und wollte sich die Sparkasse nicht aus dem Stadtteil, in dem immerhin um die 4000 Menschen leben. So wurde aus der Filiale ein SB-Center.

Zur Verfügung stellen wird die Sparkasse auch weiterhin die beiden Geldautomaten an der Peterstraße – auch wenn das bargeldloses Bezahlen immer mehr zunimmt.

(büba)