Schwerer Verkehrsunfall in Hückeswagen Feuerwehr schneidet Fahrer aus seinem Fahrzeug

Hückeswagen · Ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagabend auf der Peterstraße ereignete, zog einen weitaus größeren Einsatz der Feuerwehr nach sich, als zuvor angenommen.

Einsatz nach einem Unfall an der Peterstraße: Die Feuwehr hatte alle Hände voll zu tun.

Einsatz nach einem Unfall an der Peterstraße: Die Feuwehr hatte alle Hände voll zu tun.

Foto: Feuerwehr Hückeswagen

Gegen 20.15 Uhr war ein 43-Jähriger aus Engelskirchen auf der Peterstraße mit einem BMW in Richtung Wipperfürth gefahren. Weil er nach links auf ein Tankstellengelände abbiegen wollte, bremste er sein Fahrzeug ab. Ein nachfolgender 45-jähriger Opelfahrer aus Lindlar erkannte das Abbremsen zu spät und fuhr mit großer Wucht auf den BMW auf. Beide Fahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.

  Der Fahrer des Wagens wurde durch die Feuwehr mittels hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug gerettet.

Der Fahrer des Wagens wurde durch die Feuwehr mittels hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug gerettet.

Foto: Feuerwehr Hückeswagen

Der wegen einer Ölspur alarmierte Löschzug Stadt stellte vor Ort jedoch fest, dass – neben auslaufender Betriebsstoffe – sich der Fahrer des vorderen Fahrzeuges noch im Pkw befand. Der kurz zuvor eingetroffene Rettungsdienst hatte sich bereits einen Zugang zum Patienten verschafft und diesen versorgt. Nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst wurde sich aufgrund des zu erwartenden Verletzungsmusters darauf verständigt, das Fahrzeug an der Seite komplett zu öffnen. Hierzu wurden weitere Kräfte nachgefordert, die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte gegliedert, die Geräteablage aufgebaut sowie der Brandschutz sichergestellt.

Durch die schnelle und koordinierte Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst konnte der Patient mittels hydraulischem Rettungsgerät bereits nach 20 Minuten aus seinem Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden, teilte Morton Gerhardus von der Feuerwehr Hückeswagen mit. Beide Insassen mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden. Für die Dauer der Rettungsarbeiten war die Bundesstraße im betroffenen Bereich voll gesperrt.

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.