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Hückeswagen: Schmuckgeschäftt Lammert spendet für Löschzug Stadt

Hückeswagener Löschzug Stadt : „Stein gegen Spende“ bringt vierstelligen Betrag für Feuerwehr

Die Eheleute Lammert übergaben jetzt den Erlös des Verkaufs bemalter Steine aus der Adventszeit an den Löschzug Stadt. Das hatte sich „Malerin“ Helga Koll gewünscht.

Seit einigen Jahren gibt es im Optik-, Uhren- und Schmuckgeschäft von Bernd und Gerlinde Lammert in der Vorweihnachtszeit eine Aktion, bei der Kleinigkeiten gegen eine Spende für einen guten Zweck abgegeben werden. Zuletzt handelte es sich dabei um liebevoll bemalte Steine und Schieferplatten von Helga und Manfred Kroll. In den vergangenen Jahren kamen somit Spenden etwa für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ oder den Freundeskreis des Johannesstifts zusammen. Nach der Hochwasser-Katastrophe vom Juli entstand die Idee, die von Helga Kroll bemalten Steine gegen eine Spende an den Löschzug Stadt der Freiwilligen Feuerwehr abzugeben.

So kamen in der Adventszeit mehr als 1000 Euro bei der Aktion „Stein gegen Spende“ zusammen. Das prall gefüllte Spendenglas übergaben die fleißigen Sammler und Unterstützer jetzt an den Zugführer des Löschzugs Stadt, Brandoberinspektor Mathias Pohl. Dieser zeigte sich überwältigt von dem Engagement und der damit verbundenen Würdigung des Ehrenamtes. „Wir möchten uns ganz herzlich bei Helga und Manfred sowie den Eheleuten Lammert für diese klasse Aktion bedanken“, betonte er. „Dieser Einsatz und die damit verbundene Spende sind bei Weitem nicht selbstverständlich und ein super Feedback für unsere Arbeit.“ Die Pflege der Kameradschaft sei aufgrund der besonders strengen Kontaktbeschränkungen im Bereich Feuerwehr in den vergangenen beiden Jahren enorm auf der Strecke geblieben. „Aus diesem Grund und weil es der Wunsch von Helga Kroll war, werden wir das Geld für einen gemeinsamen Ausflug der Kameradinnen und Kameraden einsetzen.“, sagte Pohl.

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In Lammerts Ladenlokal an der Bahnhofstraße war ein kleines Regal aufgestellt worden, wo die Steine präsentiert wurden. Ständig gab es dann auch Nachschub von Helga Koll. Zudem klingelte häufig bei den Eheleuten das Telefon, weil die Anrufer sich ein bestimmtes Motiv wünschten, das dann bei Lammerts abgeholt werden konnte. „Ohne die große Hilfe von Gerlinde und Bernd Lammert und speziell von meinem Mann hätte das alles nicht funktioniert“, versicherte Helga Kroll. Letzterer hatte sich um die Organisation neuer Steine und Schieferplatten, Farben, Lacke und Pinsel gekümmert. Insgesamt hat die Hückeswagenerin schon mehrere Tausend Steine bemalt. Dabei dauert es bis zu drei Tage, bis alle Farbschichten getrocknet und ein Stein endgültig fertig ist.

(büba)