Hückeswagen: Schloss bleibt „Anker-Projekt“ im ISEK

Hückeswagen : Stadtentwicklungskonzept – Schloss bleibt „Anker-Projekt“

Im Planungsausschuss zog die Verwaltung eine Zwischenbilanz zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK).

Noch im November wird es einen Architekten-Workshop geben, der sich ausschließlich um das Schloss und damit um das wichtigste Baudenkmal der Stadt dreht. Es geht darum, Ideen zu sammeln, wie das alte Gemäuer in Zukunft sinnvoll genutzt werden kann. Was ist dort baulich überhaupt denk- und machbar? Dazu sollen die Architekten unterschiedlicher Büros Ideen und Vorschläge entwickeln.

Der Workshop ist ein wichtiger Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK). Die Stadt hatte das Projekt im Frühjahr gestartet. Im Planungsausschuss zog Bauamtsleiter Andreas Schröder am Donnerstagabend Bilanz: „Seit März ist intensiv an dem Konzept gearbeitet worden, bei der umfassenden Bürgerbeteiligung wurden sehr viele gute Ideen für die zukünftige Stadtentwicklung gesammelt.“ In den nächsten Wochen und Monaten werde zu diskutieren sein, an welchen konkreten Projekten festgehalten wird und welche dann auch tatsächlich wann umgesetzt werden.

Das Schloss wird als „Anker-Projekt“ im ISEK gesehen. Das betonte nun auch CDU-Fraktionschef Christian Schütte im Fachausschuss. Bei diesem „Dreh- und Angelpunkt“ der Stadtentwicklung sei aber „noch alles sehr in der Schwebe“, monierte er. Ohne konkrete Vorstellungen dazu bestehe wenig Hoffnung, Fördermittel aus der Regionale zu bekommen. Genau darum geht es aber wesentlich beim ISEK: Das fertige Konzept ist eine Vorbedingung für Anträge auf Mittel aus der Städtebauförderung des Landes.

(bn)
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