Hückeswagen: Rosenpavillon wird im Herbst abgebaut und bis zur Sanierung eingelagert

Holz verwittert : Pavillon muss für spätere Sanierung abgebaut werden

Der vor allem bei Hochzeitspaaren beliebte Pavillon im Rosengarten ist in einem derart schlechten Zustand, dass er demnächst auseinandergebaut und eingelagert wird. Die Verwaltung erläuterte den Politikern im Bauausschuss, warum er restauriert werden muss.

Es scheint gewiss, auch wenn kaum einer es wirklich will: Der marode Rosenpavillon wird über kurz oder lang demontiert werden, das scheint schon jetzt gewiss. Zum einen. Zum anderen warte die Verwaltung aber immer noch auf die entsprechende Antwort der oberen Denkmalbehörde, sagte Bürgermeister Dietmar Persian bei der Sitzung des Bauauschusses am Dienstagabend. „Es sind verschiedene Bereiche einfach nicht mehr begehbar“, betonte er. Schon ab dem Herbst könnten keine Trauungen mehr im Rosengarten abgehalten werden (die BM berichtete). Die Verwaltung stehe in diesem Zusammenhang im engen Kontakt zur Oberen Denkmalbehörde. „Es wird darauf hinauslaufen, dass der Rosenpavillon renoviert werden muss. Die Außenwände und einzelne Stützbalken sind einfach kaputt“, sagte Persian.

UWG-Fraktionschef Michael Wolter wollte wissen: „Ist das denn wirklich notwendig? Handelt es sich dort um ungenügende Bausubstanz?“ Dieter Klewinghaus, Leiter des Regionalen Gebäudemanagements, antwortete: „Die Schäden am Holz sind alt, aus konstruktiver Sicht. Von der Perspektive eines Bau-Ingenieurs betrachtet, kann ich nur sagen, dass es sich um natürlich Verfallsprozesse handelt, die repariert werden müssen.“ Periian merkte an: „Wir müssen erst einmal sehen, womit wir es zu tun haben. Aber der Rosenpavillon ist einfach ein Hingucker in unserer Stadt, den wir nicht einfach so kaputtgehen lassen dürfen.“

Daher soll er im Herbst vorsichtig auseinandergenommen und an einer geeigneten Stelle bis zur Restaurierung eingelagert werden.

(wow)
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