Hückeswagenr Schule profitiert von AOK-Projekt Realschüler trainieren mit ehemaligen Bundesligaprofis

Hückeswagen · Unerwartet sportlich starteten die drei achten Klassen der Realschule jetzt in die Woche. Obwohl eigentlich Englisch und Chemie auf dem Stundenplan standen, ging es für Schüler in die Mehrzweckhalle, wo die ehemaligen Fußball-Bundesligaprofis Michael Klinkert und Marcel Witeczek mit ihnen trainierten.

 Ein Training unter Anleitung der ehmaligen Fußball-Profis Michael Klinkert (r.) und Marcel Witeczek (l.) hatten die Achtklässler hinter sich.

Ein Training unter Anleitung der ehmaligen Fußball-Profis Michael Klinkert (r.) und Marcel Witeczek (l.) hatten die Achtklässler hinter sich.

Foto: Katrin Heckmann

Das teilte Sportlehrerin Katrin Heckmann mit. Wie schon Montanus- und Erich-Kästner-Schule zuvor war der Tag mit den Ex-Profis Teil des Projekts „Fit durch die Schule“ der AOK im Bergischen Land.

„Wir haben für die Schuljahre 2023/24 und 2024/25 insgesamt 5500 Euro für Bewegungsprojekte an unserer Schule erhalten“, berichtete Heckmann. Kern des Projektes sei die Ausbildung von Sporthelfern, die in den Pausen Bewegungsangebote für alle sportbegeisterten Schüler in der Turnhalle der Realschule anböten. Ein zusätzliches Angebot im Rahmen des Projekts war der Tag mit Klinkert und Witeczek, die für die AOK arbeiten. „Zusammen haben die beiden Fußballer, die unter anderem bei Borussia Mönchengladbach, dem FC Bayern München und dem FC Schalke 04 spielten, rund 700 Bundesligaeinsätze hinter sich“, erläuterte die Sportlehrerin.

Die Trainingseinheiten für die Schüler begannen mit Aufwärmtechniken und einer Koordinationsübung. „Das war gar nicht so leicht“, lautet ihre einstimmige Meinung zu der Übung. Im Anschluss daran konnten die eingeübten Techniken in einem kurzen Fußballspiel ausprobiert werden. Höhepunkt war die Geschwindigkeitsmessung beim Schuss aufs Tor: Hier bekam jeder eine Urkunde, auf der die eigene Höchstgeschwindigkeit eingetragen war.

Begeistert waren die Schüler auch über die entspannte, aber doch fordernde Atmosphäre, die die beiden Fußballer während des Trainings schufen. „Sie hätten gerne noch weiter Fußball gespielt, anstatt zurück in die Schule zu gehen“, so Heckmann.

(büba)
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