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Hückeswagen: Pro zehn Euro gibt es bis 20. Juni beim Einkauf ein Los

Weihnachtsverlosung in Hückeswagen : Pro zehn Euro gibt es bis 20. Juni beim Einkauf ein Los

Der weiße Renault Twingo, der im gläsernen Foyer unterhalb des Bürgerbüros steht, hat noch immer keinen neuen Eigentümer. Nachdem der Hauptgewinn nicht abgeholt worden war, sollte der Kleinwagen Ende März beim „Frühlingsfest“ und dann Mitte August beim verkaufslangen Abend verlost werden. Beide Veranstaltungen fielen der Corona-Krise zum Opfer.

Verwundert zeigen sich viele Kunden im Einzelhandel: Seit Samstag bekommen sie für jede zehn Euro eines Einkaufs ein Los überreicht, das ihnen vielleicht den Hauptgewinn aus der Weihnachtsverlosung bringt: einen weißen Renault Twingo, der im gläsernen Foyer unterhalb des Bürgerbüros steht und noch keinen neuen Eigentümer hat.

Nachdem der Hauptgewinn nicht abgeholt worden war, sollte der Kleinwagen Ende März beim „Frühlingsfest“ und dann Mitte August beim verkaufslangen Abend verlost werden. Beide Veranstaltungen fielen der Corona-Krise zum Opfer. Bis 20. Juni erfolgt nun also die Ausgabe der etwa 50.000 Lose in den Geschäften der Werbegemeinschaft und bei einigen Handwerkern. Am Montag, 22. Juni, wird nichtöffentlich und unter der Aufsicht einer Rechtsanwältin die Losnummer gezogen, deren Inhaber das Auto gewinnt.

Die Nummer für den Renault Twingo wird aus rechtlichen Gründen erst am Mittwoch, 24. Juni, veröffentlicht: in der Bergischen Morgenpost, auf den Internetseiten der Werbegemeinschaft, der Stadt und der BM sowie auf großen Bannern in den Schaufenstern der Geschäfte. Bis 15. Juli hat der Gewinner Zeit, sich zu melden. Sollte sich niemand melden, wird das Auto erst am Ende der kommenden Weihnachtsverlosung der Werbegemeinschaft verlost.

„Viele Kunden wissen noch nichts von dem neuen Prozedere, deshalb wollen wir sie nochmal daran erinnern“, sagt Ute Seemann, Sprecherin der Werbegemeinschaft. Zudem sei die Chance, das Auto zu gewinnen, nun wesentlich größer als in der Weihnachtszeit, denn mit 50.000 Losen kommen deutlich weniger Lose in den Umlauf. Vor Weihnachten sind es meist so um die 170.000, jetzt wäre Ute Seemann schon zufrieden, wenn von den 50.000 Losen 30.000 bis 35.000 ausgegeben würden.