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Hückeswagen: Polizei wirbt für Rücksichtnahme auf dem Radweg

Auf dem Radweg Hückeswagen-Wipperfürth : Polizei wirbt für Rücksichtnahme auf dem Radweg

„Gemeinsam auf der Trasse – aber sicher!“: Unter diesem Motto informierten die Polizisten der Fahrradprävention an den Ohler Wiesen in Wipperfürth die Radler und anderen Nutzer des Radwegs.

So schön die Bahntrasse auch ist – an sonnig-warmen Sommertagen geht es auf den für die Naherholung umgewidmeten ehemaligen Eisenbahnlinien zu wie im Bienenstock. Daher ist die Abteilung Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde regelmäßig mit Infoständen an verschiedenen Standorten auf der Trasse vertreten. So auch am Mittwoch, als die Beamten Hans Peter Schneider, Uwe Petsching und Kerstin Schinkowski mit Unterstützung des Geschäftsführers der Verkehrswacht Oberberg, Manfred Klinkenberg, an den Ohler Wiesen in Wipperfürth Station machen. „Wir suchen das Gespräch mit den zahlreichen Verkehrsteilnehmern auf der Trasse“, sagt Schneider.

Schon ein kurzer Aufenthalt am Infostand macht deutlich, wie viele unterschiedliche Fortbewegungsmittel auf dem Radweg, der bis Marienheide auf der einen und über Hückeswagen bis Bergisch Born auf der anderen Seite führt, unterwegs sind. Da sind etwa die zwei kleinen Mädchen, die auf ihren Inlinern vorbeiflitzen. Oder die Frau, die zu Fuß ihren Hund spazieren führt und sich kurz erschreckt, als eine Gruppe von Rennradfahrern an ihr vorbeizieht. Ein großer Prozentsatz sind aber die normalen Radfahrer. Wie Jutta und Paul Ahlenkamp aus Hämmern. „Wir sind bei gutem Wetter jeden Vormittag auf der Trasse und fahren ein Stück in Richtung Ohl“, sagt die Wipperfürtherin, und ihr Mann ergänzt schmunzelnd: „Das ist unsere Morgengymnastik.“

Jetzt nutzen die beiden die Gelegenheit, sich am Stand der Mitarbeiter der Verkehrsunfallprävention informieren zu lassen. „Ich kann mich nicht mehr so gut umdrehen, um zurückzusehen“, sagt Jutta Ahlenkamp. Daher habe sie sich bei Hans Peter Schneider und seinen Kollegen über das den Fahrrad-Rückspiegel informieren wollen. „Für mich ist das sehr wichtig, und ich habe gute Informationen bekommen“, sagt die Radfahrerin.

Das Hauptanliegen der Polizisten sei indes, allen Benutzern des Radwegs die Bedeutung von gegenseitiger Rücksichtnahme bewusst zu machen. „Es geht nur miteinander. Deswegen steht unsere Aktion auch unter dem Motto ‚Gemeinsam auf der Trasse’“, betont Schneider. Besonderes Augenmerk würden sie dabei auf Pedelec- und Rennradfahrer legen, die eben oft am schnellsten unterwegs seien.