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Hückeswagen: Polizei warnt vor Wildunfällen

Polizei im Oberbergischen Kreis : Gefahr im Herbst – Polizei warnt vor Wildunfällen

70-mal wurde die Polizei in den letzten zwei Wochen gerufen. Vor allem morgens und abends sollten Autofahrer vorsichtig sein.

Das erfordert besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, teilt die Polizei des Oberbergischen Kreises mit. Aktuell sei die Gefahr von Wildunfällen wieder besonders hoch. Erfahrungsgemäß passieren die meisten Wildunfälle im Oktober und November sowie im April und Mai. Bereits 70mal wurde die Polizei in den vergangenen zwei Wochen zu Wildunfällen gerufen. Vor allem in den Morgen- und Abendstunden sollten Autofahrer deshalb zurzeit besonders vorsichtig fahren. Denn dann ist die Gefahr besonders hoch, das Wildtiere wie Rehe oder Wildschweine die Straße kreuzen, berichtet Pressesprecherin Monika Treutler.

Deshalb der Tipp: „Fahren Sie insbesondere in ländlichen und waldreichen Gebieten in den kommenden Wochen besonders vorsichtig. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an!“ Ist ein Verkehrszeichen „Wildwechsel“ aufgestellt, sei die Gefahr besonders hoch. Die Hinweisschilder würden an gefährdeten Stellen mit häufigem Wildwechsel aufgestellt und sollten unbedingt ernst genommen werden, rät Monika Treutler. Wenn ein Tier plötzlich auf der Straße auftauche, sollten Verkehrsteilnehmer nicht ausweichen, sondern kontrolliert abbremsen und notfalls einen Zusammenstoß in Kauf nehmen. „Und rechnen Sie bei Wildwechsel immer mit Nachzüglern, denn ein Tier kommt selten allein“, schreibt die Pressesprecherin.

Ist es doch zu einem Zusammenstoß gekommen, müssen die Verkehrsteilnehmer auf jeden Fall die Unfallstelle absichern und die Polizei über den kostenfreien Notruf 110 informieren.

(rue)