Zukunft des Hückeswagener Wahrzeichens Machbarer Traum vom Schloss für alle

Hückeswagen · Wenn’s um die Zukunft des Schlosses geht, wird im Rathaus gern von „Transformation“ geredet: ein großes Wort für sehr große Pläne. Das Architekturbüro Gernot Schulz stellte sie jetzt der Kommunalpolitik vor.

 Das Schloss der Zukunft soll weniger Verwaltung, dafür deutlich mehr Treffpunkt und Veranstaltungsfläche sein.

Das Schloss der Zukunft soll weniger Verwaltung, dafür deutlich mehr Treffpunkt und Veranstaltungsfläche sein.

Foto: Stephan Büllesbach

Noch ist das Schloss nur ein Verwaltungssitz: ein veraltetes, wenig zweckmäßiges Bürogebäude in historischem Gemäuer mit einem auch nach der Umgestaltung eher selten geöffneten und relativ wenig besuchten Museum im Seitenflügel. Marode ist es auch noch, zumindest, was den Brandschutz betrifft. Für das „Wahrzeichen“ der Stadt gilt: mehr Schein als Sein. Das soll sich von Grund auf ändern. Bürgermeister Dietmar Persian spricht da gern von einer „Transformation in die Neuzeit“, die die Stadt finanziell mit viel Geld vom Land stemmen will. Eine Machbarkeitsstudie liegt vor, der Lenkungsausschuss der Regionale 2025 unterstützt die Projektideen und hat ihnen den B-Stempel gegeben, was so viel heißt wie: Plant weiter so, wir unterstützen Euch! Wobei genau, erläuterte Andrée Zweering, Geschäftsführer des Kölner Architekturbüros Gernot Schulz, jetzt im Planungsausschuss.