Hückeswagen: Nur Positives über Leader-Projekte im Bergischen

Geld für Hückeswagen : Leader-Projekte fördern auch Hückeswagen

Verein Bergisches Wasserland zieht positives Zwischenfazit über die Bewerbungsrunden in der Region.

Das EU-weite Förderprogramm Leader richtet sich speziell an Kommunen in ländlichen Regionen. Ziel des Programms ist es, diese zu stärken. Im Bergischen Land wurde zur Umsetzung der Verein Bergisches Wasserland gegründet. In Hückeswagen hat es einige Projektideen gegeben, die teils bereits in der Förderung sind oder sich noch in der Prüfung befinden, berichtet Céline Zahn vom Bergischen Wasserland. „Das 3-Städte-Depot für regionale Industriegeschichte ist mit den MINT-Tischen zur sinnlich erfahrbaren Technik ebenso bereits in der Projektumsetzung wie der DRK-Kreisverband Oberberg mit seinem Projekt Ambulante Kinderschutzhilfe/Kinderschutzzentrum“, sagt die Geschäftsführerin. Dieses Projekt werde in Wipperfürth, Marienheide, Radevormwald und Hückeswagen umgesetzt. In der Antragsvorbereitung befinde sich hingegen das Projekt des ATV Hückeswagen mit dem Titel „Barrierefreier Zugang und zielgruppenspezifische Angebote“. Die insgesamt zwölf Projekte würden etwa 610.000 Euro binden, was etwa einem Viertel der Mittel entspreche. Bei 17 Projekten würde derzeit der Förderantrag vorbereitet. „Das muss bis zum Sommer 2020 fertig sein, da der Stichtag für die Zuwendungsbescheide der 31. Dezember 2020 ist“, sagt Céline Zahn. Die Umsetzung und Abrechnung der Projekte müsse dann bis zum März 2023 erledigt sein. Die Umsetzung startete im April 2016, seitdem wurden acht Bewerbungsrunden umgesetzt. „Für Projekte wurden 2,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, von denen bislang etwa 2,1 Million Euro durch Beschluss der lokalen Aktionsgruppe in 33 Projekten gebunden wurden“, sagt Céline Zahn. Zwölf dieser 33 Projekte hätten zudem bereits einen Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung bekommen. „Das bedeutet, dass sie sich entweder bereits in der Umsetzung befinden oder kurz davor stehen“, sagt sie. Vier weitere Förderanträge befänden sich derzeit in der Prüfung bei der Bezirksregierung.

Die Arbeit des Bergischen Wasserlands wurde im Frühsommer durch das Büro Neuland einer Zwischenuntersuchung unterzogen, die im August veröffentlicht wurde. Das Fazit, das durch die Evaluierung gezogen wurde, freue sie, versichert Céline Zahn: „Dort steht, dass für die Region bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine im Sinne der Regionalen Entwicklungsstrategie gelungene Umsetzung bilanziert werden kann.“ Die Ideen seien nicht nur für die Antragssteller positiv zu bewerten, sondern auch für die ganze Region, hieß es in der Evaluierung weiter. „Durch geplante neue Platzgestaltungen und Freizeitanlagen erfolge eine Entwicklung von neuen Aufenthaltsqualitäten in der Region. Außerdem seien zahlreiche Maßnahmen in sensiblen Bereichen wie Integration und Prävention angesiedelt“, sagt Céline Zahn.