Hegering in Hückeswagen Neue Lehrtafeln für die Wupper-Vorsperre installiert

Hückeswagen · Die Hückeswagener Jägerschaft tauscht sieben der in die Jahre gekommenen Illustrationen aus. Dabei handelt es sich um Informationen zu den Themen „Talsperre im Mittelgebirge“, „Ohne Wald geht’s nicht“, „Leben am Wald“ und „Leben am Laubwald“ .

 Hegering-Vorsitzender Detlef Gassmann (l.) und Vorgänger Johannes Meier-Frankenfeld brachten an der Vorsperre vier neue Infotafeln an.

Hegering-Vorsitzender Detlef Gassmann (l.) und Vorgänger Johannes Meier-Frankenfeld brachten an der Vorsperre vier neue Infotafeln an.

Foto: Jürgen Moll

Beim Spaziergang um die Wupper-Vorsperre nicht nur die Natur genießen, sondern auch etwas über sie lernen: Das ist seit 13 Jahren das Ziel der Hückeswagener Jägerschaft, die den Rundweg daher zum Lehrpfad gemacht hat. Mehr als 5000 Euro hatte der Hegering damals in die 14 illustrierten Lehrtafeln zwischen dem Wanderparkplatz am Mühlenweg und dem Überlauf auf halber Strecke des Rundwegs investiert, die über Themen wie „Artenreichtum am Waldsaum“, „Einheimische Singvögel“ oder „Den Tieren auf der Spur“ informieren. Seitdem mussten immer wieder Tafeln erneuert und ausgetauscht werden, nachdem sie von Unbekannten zerstört oder beschmiert worden waren. Jetzt steht eine weitere Austauschaktion an, allerdings in erster Linie, weil die alten Tafeln aufgrund der Witterungseinflüsse verblichen oder gebrochen sind.

Am Dienstagvormittag machten sich Hegeringsvorsitzender Detlef Gassmann und sein Vorgänger Johannes Meier-Frankenfeld an der Vorsperre daran, vier alte Tafeln abzubauen und durch nagelneue zu ersetzen. Dabei handelt es sich um die Informationen zu den Themen „Talsperre im Mittelgebirge“, „Ohne Wald geht’s nicht“, „Leben am Wald“ und „Leben am Laubwald“ – die dargestellten Illustrationen der heimischen Flora und Fauna sind exakt die gleichen wie auf den ursprünglichen Tafeln. Insgesamt sollen sieben der noch zwölf vorhandenen Infotafeln erneuert werden. Zwei sind noch nicht geliefert worden, und das erste Schild kurz vor der blauen Brücke über die Vorsperre zeigte sich am Dienstag bei der Begutachtung derart verblichen, dass Gassmann das jetzt auch bei der Schilderfirma nachbestellen will. So schön die Idee des Hegerings auch ist, wird die Freude darüber doch offenbar nicht von allen Wanderern entlang der Vorsperre geteilt. Denn keine zwei Jahre, nachdem die Tafeln, die auch dank Unterstützung der Hückeswagener Firmen arcus-Holztreppen und Dachdeckerei Kunz sowie des Wupperverbands angeschafft und installiert werden konnten, aufgestellt worden waren, waren die ersten bereits zerstört worden.

Bis 2010 waren insgesamt sechs Tafeln aus Hartplastik stark beschädigt, so dass die Hückeswagener Jäger sie im Jahr darauf erneuern ließen. Doch auch danach waren einige der Lehrschilder von Rowdys mit brachialer Gewalt zerschlagen worden. Die Freude daran, anderen Menschen die heimische Natur näher zu bringen, hat die Jäger dennoch nicht davon abgehalten, die zerstörten und verblichenen Tafeln durch neue zu ersetzten.

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