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Hückeswagen: Neue kräftige Farben für das Innere des Jugendzentrums

Hückeswagen in der Corona-Krise : Neue kräftige Farben für das Innere des Jugendzentrums

Das Juze-Team um Andrea Poranzke und ihren Stellvertreter David Visse nutzte den zweiten Lockdown für Renovierungsarbeiten. Zudem kann es jetzt auf einen weiteren Raum zurückgreifen.

Wer das Jugendzentrum in der Mehrzweckhalle nicht betritt, weiß gar nicht, wie groß es ist. Unterhalb der Halle befinden sich zahlreiche Räume, die für die verschiedenen Aktivitäten und Angebote genutzt werden. Vor zwölf Jahren ist das Jugendzentrum dort eingezogen. „Damals wurde alles renoviert, tapeziert und gestrichen“, berichtet Stadtjugendpflegerin Andrea Poranzke. Jetzt hat das Team um sie und ihren Kollegen David Visse die Zeit des erneuten Lockdowns genutzt, um alle Flure, Räume und Türen zu streichen. Jetzt erstrahlen sie wieder in kräftigen Farben – grün, blau, lila. „Wir haben die Türen abgeschliffen, da waren bestimmt drei Schichten Lack drauf“, sagt Visse schmunzelnd.

Eigentlich habe man nur die Flure streichen wollen, berichtet Andrea Poranzke. „Und das war schon viel, weil wir zu Beginn noch dachten, wir würden am 8. Januar wieder den Betrieb aufnehmen. Jetzt haben wir Zeit bis zum 15. Februar – oder länger. Daher haben wir beschlossen, auch die Türen und Räume zu streichen.“ Insgesamt waren die beiden zusammen mit vielen Honorarkräften zirka drei Wochen beschäftigt. „Wir haben unsere Mitarbeiter so eingesetzt, dass sie nicht alle gleichzeitig hier waren“, versichert Andrea Poranzk, die den Honorarkräften ein großes Lob für ihren Einsatz zollt.

Zusätzlich zum bereits vorhandenen Raum habe man nun noch einen weiteren unterhalb der Mehrzweckhalle zur Verfügung gestellt bekommen. „Das ist ein echter Gewinn und ein Glücksfall“, versichert die Stadtjugendpflegerin. Der Raum habe lange leergestanden, vom Juze-Team könne er nun als Lager vor allem für die Materialien für die Ferienveranstaltungen wie das Kinderdorf oder andere Ferienprogramme genutzt werden. „Die Sachen haben wir bislang so im Juze untergebracht – oder in der mittlerweile abgerissenen Gartenhütte. Das war aber keine wirklich befriedigende Lösung“, betont die Juze-Leiterin.

Der langgezogene Raum sei indes so groß, dass vermutlich alle Materialien dort gelagert werden könnten. „Das ist wirklich schön, weil wir die Sachen nur ein- oder zweimal im Jahr brauchen und sie somit schön aus dem Weg geräumt sind“, sagt Andrea Poranzke. Nun müsse sich die Pandemie nur noch so entwickeln, dass das Jugendzentrum auch wieder aufmachen könne.