Hückeswagen: Nachwuchs kämpft um Tore und Punkte beim RSV-Nikolausturnier

Fußball in Hückeswagen : Nachwuchs kämpft um Tore und Punkte beim RSV-Nikolausturnier

E- und F-Jugendmannschaften aus fast ganz NRW spielten am vergangenen Wochenende in der Mehrzweckhalle im Brunsbachtal. Die Stimmung war bestens.

Der RSV hat ein Großkampfwochenende hinter sich. Freitag bis Sonntag musste der Stand beim Hüttenzauber besetzt werden. Die erste Mannschaft unterlag Türkiyemspor Remscheid und verpasste die Chance, Zweiter in der Gruppe zu werden – und in der Mehrzweckhalle im Brunsbachtal kickte der Nachwuchs um den Sieg beim Nikolausturnier. Bereits zum fünften Mal fand das vorweihnachtliche Turnier statt.

Am Vormittag standen die Spiele der F-Jugend auf dem Plan. Drei Mannschaften des RSV maßen sich mit der Konkurrenz. Die Stimmung war fantastisch. Besonders die Anhänger des Gastgebers machten ordentlich Lärm und bejubelten erfolgreiche Spielzüge. Die beiden Mannschaften der F1 belegten den zweiten und dritten Platz, hinter Solingen 03.

Da waren nicht nur die jungen Sportler zufrieden, auch Trainer Abdelaziz Lakraa zeigte sich erfreut. „Aber es geht natürlich nicht nur um das Gewinnen, sondern vor allem um den Spaß und auch ein bisschen um die Entwicklungsförderung der Kinder“, sagte er. Auffällig war, dass fast nur Jungs im Einsatz waren – mit einer Ausnahme: Malin Bramekamp. Die Achtjährige spielt seit sie vier ist leidenschaftlich gerne Fußball. Kein Wunder, wo doch ihr älterer Bruder und der Papa den gleichen Sport betreiben. Als einziges Mädchen unter Jungen lässt sich Malin aber nicht unterkriegen. Mit zwei Toren sorgte sie mit für die gute Platzierung. „Ich weiß nicht warum, aber Fußball macht einfach Spaß!“, meinte sie. Auch bei der älteren E-Jugend steht noch der Spaß an erster Stelle. „Spielerisches Lernen, der Austausch mit anderen Vereinen und einen schönen Nachmittag zu haben – darauf kommt es an“, sagte Matthias Happel. Der Jugendleiter und Trainer der E-Jugend gehörte zu den Hauptorganisatoren des Turniers und hatte ordentlich Stress, zumal kurzfristig der gesamte Spielplan umgeschrieben werden musste. „Das gehört dazu. Ich mache das alles ja gerne“, sagte er. Sogar das parallel laufende Spiel der ersten Mannschaft musste da zurückstehen, aber ein Lächeln hatte er für alle übrig.

Ernster ging es beim Cronenberger SC zu. Ein lautes Aufwärmtraining sollte die Kinder vorbereiten. Die Rufe „Konzentriert euch!“ und „CSC“ (Cronenberger SC) halten durch die Halle. Hoch motiviert gingen die Teams in den Wettkampf. „Schön ist, dass heute Vereine aus fast ganz NRW da sind. Aus Wuppertal, Solingen, Remscheid, Hückeswagen, Bochum und Dinslaken“, zählte Happel auf. Am Ende konnte sich der Cronenberger SC den Sieg sichern, dahinter der Wuppertaler SV und die Gäste aus Remscheid. Die Teams des RSV bildeten zwar die Schlusslichter, aber trotzdem hatten alle viel Spaß. Und das war die Hauptsache.