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Hückeswagen: Nachtbusse aus Hückeswagen fahren im November nicht

Eingeschränkte Fahrtzeiten wegen Corona : Nachtbusse aus Hückeswagen fahren im November nicht

Aufgrund der Corona-Situation schränkt die OVAG ihr Spätangebot ein. Allerdings gibt es auch zwei zusätzliche Busse im Schülerverkehr und eine weitere Tour bis zur Gesamtschule Marienheide.

Die Oberbergische Verkehrsgesellschaft (OVAG) hat angesichts der aktuellen Corona-Situation ihre Fahrpläne angepasst. So werden Nachtfahrten, die ausschließlich auf den Freizeitverkehr ausgerichtet sind, ausgesetzt. Das erklärte im Gespräch mit dieser Redaktion Geschäftsführerin Corinna Güllner. Das betrifft auch Hückeswagen, fallen doch hier am Wochenende sieben Fahrten aus.

Die OVAG hat laut Güllner im Rahmen dieser Entwicklung auch die Kapazitäten im Schülerverkehr in der Schloss-Stadt weiter erhöht. „Seit dem Sommer werden zwei weitere Busse bis zum Jahresende eingesetzt“, versichert sie. Aber nur bis zum Jahresende, weil dann die Finanzierung des Landes auslaufe. Sie macht deutlich, dass der Schülerverkehr besonders bei der aktuellen Entwicklung ständig beobachtet werde; das gelte auch im Schülerverkehr zwischen Hückeswagen und Wipperfürth. „Wenn es Engpässe mit vollen Bussen gibt, werden wir weiterhin versuchen nachzusteuern“, versichert die Geschäftsführerin. Zusätzlich verstärkt wird der Schülerverkehr zwischen Hückeswagen und Marienheide auf der Linie 336, wenn um 7.10 Uhr ein Bus über Wipperfürth zur Gesamtschule Marienheide fährt.

Bei den Nachtfahrten der OVAG handelt es sich um den normalen Linienverkehr. In Hückeswagen trifft das Aus der Spätfahrten, also Fahrten nach 23 Uhr, im November die Linie 336. Im Einzelnen sind das folgende Fahrten:

– freitags von Gummersbach (0.15 Uhr) nach Hückeswagen (Ankunft 1.17 Uhr),

– samstags von Gummersbach (0 Uhr) nach Hückeswagen (1 Uhr),

– von Lennep (23.13 Uhr) über Hückeswagen (0.31 Uhr) nach Gummersbach.

Ebenso fallen montags bis freitags alle Spätfahrten ab 23 Uhr weg:

– freitags von Hückeswagen (1.17 Uhr) nach Gummersbach (2.15 Uhr),

– samstags von Lennep (23.07 Uhr nach Gummersbach (0.32 Uhr);

– samstags von Hückeswagen (1 Uhr) nach Gummersbach (2.03 Uhr) und

– sonntags ab Lennep (23.26 Uhr) nach Wipperfürth (0.03 Uhr).

Laut der OVAG gibt es in öffentlichen Verkehrsmitteln kein erhöhtes Infektionsrisiko. Das Verkehrsunternehmen beruft sich dabei auf nationale und internationale Studien. Corinna Göllner: „Ein wichtiger Beitrag dazu ist die bereits Ende April eingeführte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn und an Haltestellen.“ Häufig nicht möglich sei dagegen die Einhaltung eines Mindestabstandes im Bus, so dass immer wieder der Ruf nach dem Einsatz weiterer Busse laut werde. „Gerade in den nachfragestarken Zeiten sind verfügbare Ressource – Busse wie Fahrer – aber weitestgehend ausgeschöpft.“ Daher ihre Bitte an alle Fahrgäste, die zeitlich flexibel sind, nicht in den Nachfragespitzen im Schüler- und Berufsverkehr – morgens von 7 bis 8.30 Uhr und je nach Schulende mittags bis nachmittags, 13 bis 16 Uhr – zu fahren.