Hückeswagen: Mit Wassersäcken an den Bäumen gegen die Trockenheit

Hückeswagen : Mit Wassersäcken an den Bäumen gegen die Trockenheit

Eine neue Erfindung aus den USA soll dem Bauhof dabei helfen, die städtischen Bäume in Hückeswagen während der aktuellen Trockenphase zu bewässern.

Auch wenn es im Hitzesommer 2018 extremer war, so ist doch Regen aktuell Mangelware – und das im eigentlich niederschlagsreichen Bergischen Land.

Diese Trockenheit macht nicht nur den Blumen im heimischen Garten zu schaffen, sondern auch und vor allem den Bäumen. „Im vorigen Jahr war die Trockenheit so stark, dass der Bauhof die Bewässerung nicht mehr alleine schaffen konnte und Unterstützung durch das Technische Hilfswerk bekam“, berichtete am Freitag Stefanie Heymann vom Bauamt der Stadt. Momentan komme der Bauhof dem Bewässerungsbedarf der Bäume dagegen noch alleine nach. Das schaffen die Mitarbeiter unter anderem durch eine innovative Bewässerungsmethode – neue Bewässerungssäcke, die „Treegator“ genannt werden.

„Dabei handelt es sich um Säcke, die um den Stamm eines Baums gespannt werden“, erläuterte Stefanie Heymann. Sie haben ein Fassungsvermögen von 60 Liter Wasser, die über einen Zeitraum von sechs bis acht Stunden durch kleine Löcher ins Erdreich abgegeben werden. Durch die langsame Art der Bewässerung werde der Boden kontinuierlich bis an die Wurzeln der Pflanzen befeuchtet. Auf diese Weise kann das Wasser länger im Boden gespeichert werden, so dass die Bewässerungsintervalle entsprechend verlängert werden können.

Der „Treegator“ ist eine Erfindung aus den USA. im vorigen Jahr hatte bereits der Bauhof damit in Wipperfürth gute Erfahrungen gemacht, bestätigte Stefanie Heymann. Nun wurde sein Wirkungskreis auf Hückeswagen ausgedehnt.

(büba)
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